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Meine Saison 2017 – Ein Rückblick

Meine Golfsaison 2017 ist Geschichte und ich wollte einmal einen Blick zurück werfen. Mein drittes Jahr als Golfer hatte einige Highlights, viel Interessantes und jede Menge Neues im Gepäck. Im ersten Teil des Rückblick widme ich mich zunächst einmal den eher quantitativen und messbaren Dingen – hier geht’s um Zahlen, Daten, Fakten. 😉

Statistik

Ich habe mir den Spaß gemacht (ja, mir macht das Spaß), eine Statistik über meine Golfspielerei aufzustellen. Mein Golf-Jahr 2017 drückt sich in Zahlen so aus

  • 42 gespielte Golfrunden
  • 12 verschiedene Golfplätze
  • 6 Plätze zum ersten Mal gespielt
  • 1 ausländischer Golfplatz war erstmals auch dabei.

Am häufigsten gespielt:

Was für Runden gespielt:

  • 20x habe ich volle 18 Loch gespielt, weitere
  • 17x die halbe Distanz mit 9 Loch,
  • 4x kurze Runden á 6 Loch (davon dreimal einen Kurzplatz) und
  • einmal 16 Loch (weil bei einer Runde in Celle die Bahnen 12 und 13 nässebedingt gesperrt waren).
  • Insgesamt 544 Löcher sind es damit im Jahr 2017 geworden.

Turniere, EDS und Privatrunden:

  • Sieben Turniere habe ich gespielt, von denen
  • fünf Turniere vorgabewirksam waren.
  • Auf drei verschiedenen Plätzen fanden diese Turniere statt.
  • Zwei EDS-Runden kamen außerdem dazu.
  • Eine einzige Unterspielung ist mir gelungen (39 Netto, EDS).

GameGolf-Ergebnisse

Da ich nicht alle meine Golfrunden auf GameGolf getrackt habe, kann ich jetzt keine Birdie-, Par- und Bogey-Statistik ausführen (inkl. Doppel-, Triple und Quadruple-Bogeys). Aber natürlich sind auch die statistischen Werte der getrackten 29 Runden (im Zeitraum März bis Oktober 2017) schon interessant und hilfreich.

Vor allem der Vergleich zu 2016 (13 Runden im Zeitraum August bis Dezember 2016) gibt Hinweise auf die Entwicklung, die leider nicht immer positiv ist. Die gefühlte Stagnation drückt sich auch in den GameGolf-Zahlen aus – obwohl es auch Punkte gibt, die sich verbessert haben.

Off the Tee
Hier geht es um die Fairwayquote der Drives/Abschläge unabhängig vom benutzten Schläger.

Insgesamt habe ich mich bei der Spieleröffnung leicht verbessert, was die Genauigkeit angeht. Die liegt mit knapp unter 50 Prozent natürlich immer noch viel zu niedrig, aber trotzdem gefällt mir zumindest die Richtung. Und auch die Fehlschläge werden – gefühlt – insgesamt weniger schlimm; das heißt, dass auch die Bälle neben dem Fairway immer häufiger eben nur knapp daneben landen und nicht irgendwo im Niemandsland.

Die gleiche Auswertung gibt es auch noch einmal nur für den Driver. Hier ist die Trefferquote insgesamt schlechter, aber die Durchschnittslänge dafür natürlich größer. Und auch hier zeigt sich die gleiche Entwicklung: Die Fairwayquote geht (gemäßigt) nach oben.

Approach > 100m
Annäherungen ans Grün aus mehr als 100 Metern Entfernung – also für mich schon noch das lange Spiel.

Meine Trefferqualität ist auch hier insgesamt leicht nach oben gegangen. Zwar verfehlen immer noch gut ein Drittel aller Annäherungen ihr Ziel seitlich und drei von fünf Schlägen bleiben zu kurz, aber immerhin habe ich die Trefferquote innerhalb des virtuellen 15-Meter-Radius um die Fahne von 18 auf 23 Prozent steigern können.

Approach < 100m
Annäherungen ans Grün aus weniger als als 100 Metern Entfernung – hier geht es um die Wedges.

Hier habe ich meine gute „geradeaus“-Quote nicht halten können, wobei die meisten der seitlichen Fehlschläge nach rechts fliegen. Gleichzeitig aber ist die Längenkontrolle deutlich besser geworden und Treffer im 15-Meter-Radius schaffe ich mit jedem zweiten Schlag. Insgesamt sehe ich diese Entwicklung positiv.

Putting
Alle Putts auf dem Grün werden hier gezählt.

Gefühlt hätte ich gesagt, dass sich beim Thema Putten nichts verändert hat. Meine Quote ist aber tatsächlich etwas schlechter geworden. Mit weniger als zwei Putts pro Loch im Schnitt bin ich trotzdem insgesamt zufrieden – nur der gestiegene Anteil an 3-Putts trübt das Bild. Das muss wieder besser werden.

Scoring
Birdies (haha), Pars, Bogeys und Kollegen – wie schaut es hier statistisch aus

Tja, Ihr seht es selbst. Im Grunde hat sich hier nicht viel bis gar nichts getan. Oder anders ausgedrückt: Das Ergebnis ist so schlecht geblieben wie bisher. Die zwei Birdies aus 2017 tauchen prozentual nicht auf, weil es insgesamt viel mehr Schläge waren und weniger als 0,5 Prozent eben kaufmännisch auf eine Null abgerundet wird. Anderenfalls würde das Ergebnis aber auch nicht besser ausschauen…

 

Spielerische Entwicklung

Mein Golfjahr 2017 ist mit „Konsolidierung“ schon ausgesprochen diplomatisch beschrieben. Ich hatte mir zum Jahresbeginn eigentlich vorgestellt, dass ich irgendwann im Laufe des Jahres von ganz alleine die 100 knacke und damit den für mich nächsten Schritt in meinem Golfspiel mache. Pustekuchen!

Im Januar und Februar hatte ich noch fünfmal eine Pro-Stunde im Rahmen meiner Winter-Trainingsgruppe in Gifhorn. Von da an wollte ich es „ohne“ schaffen und auf Pro-Stunden verzichten, um mehr zu spielen.

Natürlich hatte ich mir vorgenommen, regelmäßig Pitch und Chip zu üben. Dazu war auch die eine oder andere Stunde auf Range oder Puttinggrün geplant.

Aber ehrlich gesagt: Wenn ich zum Platz gefahren bin, dann wollte ich eigentlich so schnell wie möglich spielen und bin spätestens nach einem Korb Bälle zum Warmmachen losgegangen.

Im Nachhinein betrachtet war das für die sportliche Entwicklung meines Spiels alles andere als gut.

Zum Glück gab es aber trotzdem eine Menge Highlights. Die lassen sich halt nur nicht direkt in Zahlen ausdrücken. Aber Dinge wie der DoubleBogeyClash, eine Runde Golf im Aida-Urlaub und jede Menge tolle neue Bekanntschaften und Erlebnisse machen das Golf-Jahr 2017 wieder zu einem grandiosen Jahr. Aber darum geht es dann im zweiten Teil vom Rückblick 2017.

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