Test: Golf Laser Pin Cup sol

Ursprünglich aus der Jagd entstanden liefern Golf Laser heute ziemlich zuverlässig und exakt die Entfernung zu Hindernissen, zur Fahne, zum Ende des Doglegs oder zur Böschung am Ende des kleinen Sees vor dem Grün. Ich habe ein kostengünstiges Modell getestet: den Pin Cup sol von CaddyOne.

Preisintensiv versus preisgünstig

Platzhirsch bei den Entfernungsmessern ist und bleibt unangefochten die Firma Bushnell. Nach eigenen Angaben benutzt die überwiegende Mehrheit aller messenden Golfprofis (und deren Caddies) Produkte der Amerikaner.

Neben GPS-Uhren und -Handhelds bietet Bushnell gleich eine Reihe von Golf Lasern mit unterschiedlichen Zusatzfunktionen an. Preislich beginnt das ganze bei jenseits der 250 Euro für das „Einsteigermodell“ und liegt in der Spitze bei gut 500 Euro. 

Es gibt inzwischen aber auch einige günstige Anbieter auf dem Markt, die eine echte Alternative darstellen. Eine davon ist eben der Golf Laser Pin Cup sol, den ich zum Testen bekommen habe. 

Die wichtigsten Eckdaten

Alternative Stromversorgung

Den Pin Cup sol gibt es nur in schwarz; das schon einmal vorweg für alle, die schon immer einen rosa-grün gestreiften Golf Laser haben wollten… 😉

Technischen Daten und Funktionsumfang:

  • Gewicht: 163g
  • Abmessungen: 106 x 41 x 73mm
  • Reichweite: 4 – 600m
  • Genauigkeit: +/- 1m
  • Vergrößerung: 6-fach
  • FlagFinder: Ja
  • FOG-Mode: Ja
  • Speed-Funktion: Ja
  • Wasserdicht: Ja
  • Farbe: schwarz

Im Lieferumfang enthalten ist eine CR2-3V-Batterie, die sobald er einmal aufgeladen ist, eigentlich kaum benötigt wird (aber sicher ist sicher). Ansonsten wird das Gerät wie der Namenszusatz „sol“ schon vermuten lässt über eine Solarfläche mit Energie versorgt.

Pin Cup sol im direkten Vergleich

Ich habe den Golf Laser natürlich bei verschiedenen Gelegenheiten ausprobiert. Dabei konnte ich einerseits das Handling und andererseits auch die Genauigkeit testen. In aller Regel habe ich auf dem Golfplatz eine GPS-Uhr dabei, da mich als Durchschnittsgolfer oft an der Entfernungsangabe „Mitte Grün“ orientiere.

zuverlässig und genau

Wenn ich den Vergleich mit den Angaben meiner Golfuhr ziehe, dann kann ich keine auffälligen Abweichungen erkennen. Zumindest ungefähr, also auf zwei-drei Meter, stimmten die Angaben zwischen Uhr und Laser weitestgehend überein.

Bei meiner Golfrunde mit Proette Anastasia Mickan konnte ich zudem auch einen Vergleich mit einem „Platzhirsch“ ziehen. Anastasia benutzt einen Bushnell Golf Laser und misst relativ regelmäßig für den Schlag ins Grün die Fahne aus.

Also habe ich neben ihr ebenfalls mit dem Pin Cup sol gemessen und verglichen – die höchste Abweichung lag bei 2 Metern, meistens stimmten die Angaben überein.

Selbst eine Abweichung von 3-5 Metern hätte ich nicht als allzu schlimm empfunden, denn so genau spielen wir Otto-Normalgolfer unsere Schläge ja nicht. Aber wie gesagt: In Sachen Genauigkeit steht der günstige Pin Cup sol dem deutlich teureren Bushnell in nichts nach.

Übrigens hatte ich auch nicht das Gefühl, dass ich mit dem günstigen Laser länger gebraucht habe als Anastasia mit ihrem Laser. Ein Tastendruck zum Anschalten, ein Anvisieren und ein zweiter Tastendruck für die Fahnenerfassung – fertig. 

Heidegolfer-Fazit zum Pin Cup sol

Der Golf Laser Pin Cup sol ist „das kleine Schwarze“ für den preissensiblen Golfer. Mit deutlich unter 200 Euro ist er preislich im unteren Bereich und bietet uns Durchschnittsgolfern trotzdem alles, was wir brauchen.

Der Pin Cup sol ist der handliche kleine Helfer auf dem Golfplatz

Das Handling ist gut und die Messung ist korrekt und zuverlässig – mehr erwarte ich persönlich nicht von solch einem Gerät. Deshalb kann ich nur eine Empfehlung aussprechen. Für den Otto-Normalgolfer ist der Pin Cup sol eine günstige und gute Alternative zu den teureren Platzhirschen.

Erwerben kann man das gute Stück direkt im Onlineshop von CaddyOne (wo natürlich auch noch weitere Infos und die Bedienungsanleitung zur Verfügung stehen).

Übrigens

Dieser Bericht spiegelt meine sehr persönliche individuelle Meinung wider. Den Testlaser hat mir die Firma CaddyOne kostenlos zur Verfügung gestellt. Eine darüber hinaus gehende Bezahlung habe ich nicht erhalten und es wurde mir auch keine nachträgliche Vergütung in Aussicht gestellt. 

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