Projekt „UHU“ #037 – Es geht abwärts, das ist gut so

Die Saison 2022 hat angefangen und ich wollte euch einen neuen Zwischenstand geben. Schließlich habe ich das Projekt „UHU“, also regelmäßige Runden unter 100 zu spielen, noch ein Stück erweitert und es soll in Richtung 90 gehen. Dazu soll (muss) aber auch mein Gewicht runter, damit die Kondition besser wird und der Score leichter fällt.

Ernährungsberatung mit Ina Boldt

Ich hatte schon vor zwei Ausgaben meines Projekt UHU Anfang März darüber berichtet, dass ich seit Mitte Februar Unterstützung von Ina Boldt bekommen habe. Das Ziel ist es, meine Ernährung (und in Teilen auch mein Verhalten) soweit zu verändern, dass ich langsam aber sicher mein „Kampfgewicht“ runter schrauben kann.

Ina ist ganzheitliche Ernährungs- und Wellnessberaterin und nebenbei bemerkt eine richtig nette Persönlichkeit. Wer sich für ein kostenloses Erstgespräch interessiert, der findet alle Infos dazu auf ihrer Homepage inaboldt.de.

Übrigens ist sie auch begeisterte Golferin mit einem starken Single-Handicap, sie weiß also auch um dieses Thema. Aber bei mir ging es ja erstmal nur ums Thema Abnehmen und Ernährung.

Dabei habe ich eher kleinere Umstellung vorgenommen, vor allem mehr darauf geachtet und zum Beispiel das Frühstück umgestellt. Gleichzeitig wurde mehr Sport verordnet (also ich mir selbst). Zwischenstand nach etwa drei Monaten ist ein Minus von sieben Kilogramm – da bin ich schon stolz drauf.

Rückkehr auf Sommergrüns mit meinem Projekt UHU

In meinem Heimatclub GC Herzogstadt Celle wurden Ende März die Winterregeln offiziell beendet und die Sommergrüns geöffnet. Das ist für uns ungewöhnlich früh, aber die Witterung hat es ja hergegeben. Ich habe einige Tage später direkt auf meiner ersten 18 Loch Runde auf Anhieb eine 96 gespielt.

Vor allem die Frontnine liefen insgesamt richtig gut. Ich habe sechs von acht Fairways getroffen und eine elf über Par 46 mit in die Backnine genommen. Bemerkenswert ist dabei gewesen, dass ich bis dahin sogar schlecht geputtet habe: 20 Putts auf 9 Loch sind definitiv zu viel, angefangen hatte ich sogar mit einem Vierputt.

Auf den Backnine war vieles dann genau umgedreht. Ich habe nur noch ein Fairway getroffen, aber dafür lief das Chippen besser und vor allem der Putter wurde endlich warm. Mit nur noch 15 Putts konnte ich am Ende trotz schwächeren langen Spiels eine 50 für die Backnine aufschrieben. Saisonstart mit UHU – wer sagt es denn.

Ordentlich weiter mit Corona-Unterbrechung

Seit Anfang April habe ich allerdings nur noch ein weiteres Mal 18 Loch spielen können – das war ein Scramble zusammen mit meinem Freund Marcus als Ernie&Birdie im Golfclub Wümme. Nach Ostern bin ich nämlich für über zwei Wochen mit einer Corona-Infektion ausgefallen (inklusive übler Symptome, das war kein Spaß).

Darüber hinaus habe ich bis jetzt nur fünf weitere Male Golf spielen können und dann jeweils nur 9 Loch. Alle waren solide bis ok. Dass selbst die drei gefühlt schwächeren Runden dann jeweils „nur“ 51 Schläge bedeutet haben, stimmt mich schon sehr optimistisch für den Rest des Jahres und mein Projekt UHU.

Playing with the Pro in Peine

Die beste Runde habe ich in Peine gemeinsam mit einem der Pros dort gespielt. Marco Bußmann war vor einigen Jahren schonmal in Gifhorn mein Pro und gehört inzwischen zum Golflehrer-Team im Golfclub Peine. Regelmäßig bietet er „Playing with the Pro“ auf 9 Loch an.

Man spielt also 9 Loch mit ihm und erhält im Anschluss ein persönliches Feedback. Dabei geht es weniger um Technik, als viel mehr um den Bereich Platztaktik und Course-Management. Ich habe mir vorgenommen, das in dieser Saison noch ein paar weitere Male zu machen, denn die Rückmeldungen sind wirklich hilfreich.

Gespielt habe ich auf den nicht einfachen Backnine in Peine eine zehn über Par 46 und damit eine meiner besten 9 Loch überhaupt. Mit dabei waren drei Pars und drei Bogeys, die Drives waren weitestgehend ok und bis auf einen Dreiputt zum Start (mein schwächstes Loch) habe ich auch gut geputtet – 16 Putts auf neun Loch sind völlig ok.

Hausaufgaben und viel Motivation für mein Projekt UHU

Natürlich hat Marco aber trotz der guten Runde ein bisschen was gefunden. Insgesamt treffe ich wohl schon recht regelmäßig richtige Entscheidungen, manchmal sollte ich das aber noch konsequenter machen. Aber Marco wäre kein Pro, wenn er nicht auch technisch etwas gefunden hätte. Also habe ich Hausaufgaben bekommen.

Die versuche ich jetzt in den nächsten Runde umzusetzen. Es geht vor allem darum, meine Ausrichtung im Setup zu verändern, um mehr drehen zu können und konstanter von innen an den Ball zu kommen. Das klappt manchmal von ganz alleine, aber oft genug muss ich gedanklich nachjustieren. Naja, ihr kennt das bestimmt: Golfschwung bedeutet Arbeit.

Aber das Ziel ist klar. Konstanter UHU-Runden spielen, oder eben Uffis auf 9 Loch. Wie das weitergeht, erfahrt ihr in den nächsten Berichten. Bleibt dran.

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4 Kommentare

  1. Hallo Olaf.
    Von UHU auf 90 ist ein großer Schritt. Vor allem dauert er meist deutlich länger als erwartet und ist bedeutend schwieriger als der normale Hobbygolfer sich das vorstellt. Um auch die Laune und Motivation dazu hochzuhalten, wäre das Ziel 95 sicher ein guter Zwischenschritt. Diesen dann regelmäßig zum Ziel zu haben, und ihn auch deutlich häufiger zu erreichen, ist deutlich motivierender auf dem Platz.
    Ich drücke Dir die Däumchen für Dein nächstes Ziel.
    Gruß
    Tom

    1. Hallo Tom,
      vielen Dank für deine Nachricht. Ich fürchte du hast recht, die 90 ist schon ein ganz anderes Brett als eine 100.
      Den Zwischenschritt mit einer 95 zu gehen finde ich gut als Idee. Das trage ich mal mit mir herum – vielen Dank für die Anregung.
      Viele Grüße Olaf

  2. Danke Olaf für Deinen sehr motivierenden Beitrag. Ich habe mein eigenes UHU Projekt auch noch nicht ganz aufgegeben, leider werfen mich immer die Knieprobleme und die damit verbundenen Operationen zurück.
    Aber ich werde das auch noch schaffen.
    Gruß
    Klaus

    1. Hallo Klaus,
      vielen Dank. Ich drücke dir weiterhin die Daumen, dass es dir schnell besser geht und alles so verläuft wie du es dir vorstellst.
      Alles Gute
      Olaf

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