Die Heidegolferin macht einen Platzreife-Kurs

Ich bin frisch verknallt! Das beste daran ist, dass ich mit der Angebeteten längst verheiratet bin – in diesem Jahr feiern wir unseren zehnten Hochzeitstag. Aber jetzt passiert es: aus der (ohnehin schon) besten Ehefrau der Welt wird eine Heidegolferin. Meine Frau macht einen Platzreife-Kurs.

Ja, genau. Meine Liebste will Golf spielen lernen und hat sich gleich für den ersten Kurstermin bei uns im Golfclub Herzogstadt Celle angemeldet. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob letzten Endes ihre Neugier oder mein Generve der auslösende Faktor gewesen ist, aber unterm Strich steht: sie nimmt Schläger in die Hand und probiert es. Yeah!

Einsteiger-Golfset für den Platzreife-Kurs

Damen-Halbsatz von Wilson Staff aus dem Angebot der Golfwerft

Für den Start haben wir der Heidegolferin zunächst einen einfachen Damen-Halbsatz mit Tragebag von Wilson besorgt. Also, genau genommen habe ich ihn im Online-Shop der Golfwerft entdeckt und sie hat den Erwerb nach einer Begutachtung genehmigt. Die Farbe muss ja schließlich auch passen (Moment, ich werfe nur rasch fünf Euro in die Machokasse).

Aber im Ernst: Ich hatte mir damals zu meinem Platzreife-Kurs ein Einsteiger-Set von Wilson zugelegt, mit dem ich danach noch weitere zwei Jahre gespielt habe. Da meine Frau genau wie ich damals noch nicht genau weiß, ob Golf jetzt wirklich „ihr Ding“ ist, fiel die Entscheidung für einen Einsteiger-Halbsatz recht leicht.

Abgesehen davon ist der Faktor Zeit noch nicht abschließend geklärt – also wie oft und regelmäßig sie überhaupt zum Spielen kommen würde. Deshalb wollten wir die Investition zum Anfang ihrer Golfkarriere (herrlich, wie das klingt) im Rahmen halten.

Das Set besteht aus einem leichten Tragebag mit ausreichend Taschen und einem gut gepolsterten Trageriemen. Neben einem Standard-Bladeputter gehören fünf weitere Schläger zum Set. Die Eisen 5, 7 und 9 werden ergänzt um ein Sand Wedge und ein Holz 5 mit 22 Grad Loft. Für den Einstieg sollte das locker ausreichen.

Der Platzreife-Kurs geht los

Ausgerechnet zum Kursstart am 1. Februar herrschte absolutes Bäh-Wetter mit Nieselregen und Wind.

Nasser Start in den Platzreife-Kurs
Nasser Start in den Platzreife-Kurs

Das hat den insgesamt acht Teilnehmern zum Glück nicht die Laune verdorben (nebenbei bemerkt ist der Kurs damit ausgebucht). Nach einem längeren theoretischen Überblick über alles, was wichtig ist, ging es mit dem richtigen Griff los.

Anschließend war mit dem Chip der erste Schlag dran, der geübt wird. „Von klein zu groß“ ist bei unseren Platzreife-Kursen das Motto und aus meiner Erfahrung hat es sich bewährt.

Immer samstags geht es nun in den nächsten Wochen vom Chippen übers Pitchen bis zum vollen Schwung weiter. Dazwischen wird privat geübt, bis dann irgendwann in der zweiten Märzhälfte eine abschließende 9-Loch-Runde auf dem Platz folgt, in der sie zeigen kann, dass sie weiß, wie Golf geht.

Die ersten Gehversuche der Heidegolferin

Dass es mit den Stunden an den Kurssamstagen nicht getan ist, hat der Headpro in Celle gleich am ersten Tag allen Teilnehmern deutlich gemacht. Eigenes Üben zwischen den Trainingstagen ist gefragt.

Die Heidegolferin ist ehrgeizig genug, das konsequent durchzuziehen. Wir sind deshalb schon mehrfach für ein-zwei Stunden zum Club gefahren und haben geübt. Und es wurmt sie, dass es am Anfang „noch nicht so gut klappt“. Dabei weiß sie nur nicht, dass es allen so geht.

Chippen, chippen, chippen – die Heidegolferin trainiert fleißig

Spätestens seit ihrem ersten Chip-In beim Üben am Freitag (kurzer Jubel und high five!) hat sie richtig Feuer gefangen. Bei der zweiten Stunde – das ging es um den Pitch – hat auch alles schon besser geklappt und sie sah richtig zufrieden aus, als sie mittags nach Hause gekommen ist.

Ich hoffe, die Zuversicht nimmt jetzt dauerhaft Überhand bei meiner Heidegolferin und sie hat weiterhin Spaß. Wenn ich daran denke, wie wir im Laufe des Jahres gemeinsam eine Runde Golf spielen, dann weiß ich jetzt schon, was mein absolutes Saison-Highlight 2020 sein wird.

Vielleicht klappt das ja sogar an unserem 10. Hochzeitstag. Ich halte Euch ganz sicher auf dem Laufenden.

Übrigens

Das Einsteiger-Golf-Set von Wilson Staff habe ich von der Golfwerft ganz normal gegen Rechnung gekauft. Die Jungs von der Golfwerft waren so nett und haben der Heidegolferin zum Start des Platzreife-Kurses noch ein kleines Goody-Bag spendiert.

Vielen Dank dafür. Wir empfehlen – nicht nur aber natürlich auch deshalb – die Golfwerft ausdrücklich gerne weiter. 😀

11 Kommentare

  1. Wie schön, dass es jetzt auch eine Heidegolferin gibt 😁 Fehlt noch eine mini Heidegolferin. Ich bin gespannt, weil eine Heidegolferfamily richtig klasse wäre 👍⛳️⛳️⛳️

    1. Ich freu mich schon über den ersten Schritt. 😀
      Ob unsere Kleine dann auch noch anfängt, schauen wir mal. Natürlich wäre es richtig klasse, aber es gibt noch so viele andere Sachen, die ein kleines Mädchen machen kann, dass ich ihr die Entscheidung überlasse.
      Zumindest hat sie schon einmal gesagt, dass sie „auch mal Golf probieren möchte“.

  2. Total super…hoffe die Heidegolferin bleibt dabei…dann noch das liebste Kind der Welt begeistern…und die Heidegolffamily kann losrocken…😉

  3. Gratuliere Olaf und natürlich auch die Heidegolfering! Beide sehr viel spaß und ich hoffe demnächst mal mit euch beide eine runde spielen zu können/dürfen.
    Aber eine Frage habe ich noch: Wenn fängt eure kleine an? Man kann ja nicht früh genug mit golfen anfangen 😉

    1. Danke Dir, Ben,
      unsere Kurze hat tatsächlich auch schon einmal gefragt, ob sie das auch lernen kann.
      Da müssen wir noch bis zum Frühjahr warten, dass ich mit ihr mal zum Kindertraining gehen kann. Das ist in einem Nachbarclub etwas ausgefeilter (dort gibt es speziell ausgebildete Kindertrainer).
      aber ich hoffe natürlich… 😀
      Und die Runde zu dritt merken wir uns mal im Hinterkopf.

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