Projekt UHU #036 – Mit Taylor Made Stealth Eisen in die neue Saison

Ich habe vor dem Saisonstart doch noch einmal etwas in meinem Bag geändert. Nach drei Jahren treuer Dienste trenne ich mich von meinem Ping G410 Eisenset. Neu ins Bag kommen Taylor Made Stealth Eisen. Mein neues Setup beinhaltet die Eisen 5 bis 9 und drei Wedges (Sand, Gap und Pitching Wedge).

Update-Fittingtermin bei Martin Stecher

Im Frühjahr 2019 bin ich zum ersten Mal zu einem Fitting bei Martin Stecher nach Nienburg gefahren. Dort habe ich zwei Stunden lang Bälle in eine Leinwand geschlagen und Martin hat Daten und Videos dazu gesammelt. Am Ende stand die richtige Kombination aus Schlägerkopf und Schaft für mich fest – seitdem hatte ich Ping G410 Eisen im Bag.

Bei einem zweiten Termin etwa drei Monate später haben wir uns dann noch der Hölzer angenommen. Auch dort war schlußendlich die Wahl auf die Ping G410 Serie gefallen. Von der habe ich den Driver, ein 5er Holz sowie ein 4er Hybrid im Bag.

Einzig den Putter hatten wir damals nicht gefittet. Schließlich hatte ich gerade erst einen eigenen Test von vier Evnroll-Modellen im Blog abgeschlossen.

Nach drei Jahren war es jetzt also Zeit für einen Updatetermin. Wir wollten überprüfen, ob mein Setup noch passt oder ob es eventuell sinnvolle Anpassungsmöglichkeiten gibt. Außerdem habe ich Martin gebeten, dass wir uns auch einmal mit dem Thema Putter auseinandersetzen.

Erst der Schaft, dann die Köpfe

Wie immer bei Martin habe ich mich zuerst warmgeschlagen und gefühlt 25 Sockets nacheinander produziert. Nach einer minimalen Korrektur – eigentlich war es nur ein Gedanke, den mir Martin in den Kopf gepflanzt hatte – flogen die Bälle dann aber geradeaus und wir konnten loslegen.

Zunächst hat Martin mir verschiedene Schaftvarianten in die Hand gedrückt und die damit ermittelten Werte abgespeichert. Dabei kam heraus, dass ein etwas leichterer Schaft meinem inzwischen deutlich konstanterem Schwung mehr entgegen käme. Spannenderweise war der nun neue Schaft beim letzten Fitting bereits auf Platz zwei in meiner Präferenzliste gelandet. Es ist also offensichtlich etwas dran.

Anschließend ging es um die Köpfe. Ich bin grundsätzlich nicht markengebunden. Am Ende ist mir fast egal, was auf dem Schläger steht, solange er mir dabei hilft, besser Golf zu spielen. So gerne ich die Ping-Eisen gespielt habe, so frei bin ich dennoch in der Auswahl.

Taylor Made Stealth Eisen als Gewinner

Nach vielen verschiedenen Varianten und Marken, von Ping über Mizuno bis Cobra und Callaway, kristallisierte sich immer deutlicher ein Anbieterwechsel als beste Option heraus: Die Taylor Made Stealth Eisen haben einfach deutlich besser gepasst als alle anderen Angebote.

Die Fehlerverzeihbarkeit speziell für meinen Schwung (eher steil und oft etwas weiter innen) ist sehr gut. Die erzielte Länge ist sogar noch besser als mit meinen bisherigen Eisen. Oder anders ausgedrückt fällt es mir mit den Taylor Made Stealth Eisen leichter, die gleichen Längen zu erreichen – bei gleichzeitig höherer Konstanz und Zuverlässigkeit.

Ehrlich gesagt wollte ich mir eigentlich gar keine neuen Schläger zulegen, aber Martin hat mich mit guten Argumenten überzeugt. Ich treffe zuverlässiger und gewinne sogar noch ein bisschen an Länge. Vor allem aber kann ich die Fehlschläge durch die verfluchten Hackentreffer spürbar reduzieren.

Abgesehen davon sehen die Taylor Made Stealth Eisen auch noch richtig geil aus, finde ich. Das ist mir zwar eigentlich nicht so wichtig – aber dann halt doch irgendwie. 😉 Deshalb wandern sie zur neuen Saison in mein Bag.

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Vielleicht gibt es ja einen Putter von Ping

Zum Abschluss haben wir noch einen Blick auf meinen Putter geworfen und ich habe unter Martins strengen Blicken verschiedene Alternativen durchprobiert. Martin hat seit einiger Zeit ein Puttview bei sich in der Werkstatt installiert und da kann man herrlich Breakputts probieren.

Mit geschultem Auge hat mir Martin verschiedene Modelle in die Hand gedrückt und mich beobachtet. Was den Touch und die Tempokontrolle angeht, gab es einen deutlichen Gewinner gegenüber meinem bisherigen Evnroll ER3 Putter: Mit einem Ping Anser 4 habe ich deutlich besser geputtet als bisher.

Vor allem die Dosierung des Tempos fiel mir spürbar leichter – vielleicht muss ich mir wirklich noch einmal Gedanken machen. Außerdem habe ich ja weiterhin Driver, Holz und Hybrid von Ping im Bag, da würde der Anser 4 sicherlich prima dazu passen.

Mal schauen, vielleicht mache ich demnächst mal ein „What’s in the Bag“ Video für meinen Heidegolfer Youtube-Kanal. Da findet ihr sonst ja hauptsächlich Kursvlogs, aber ein bisschen Abwechslung schadet sicher nicht. Schaut einfach mal rein.

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2 Kommentare

  1. Moin Olaf, erstmal ein schöner Artikel den du da wieder produziert hast. Ich möchte ja kein nörgelnder Rentner sein, aber ich könnte mir vorstellen dass die gewonnene Länge unter anderem auch was mit den Lofts deiner neuen Eisen zu tun hat. Deine neuen Eisen haben größtenteils 5 bis 6 Grad Unterschied jeweils, was ja doch schon relativ viel ist. Klar, alle Firmen machen das damit man denkt man würde mit deren Eisen deutlich weiter schlagen, wo ja eigentlich nur der Loft geändert wird. Mich nervt übel, dass das Marketing so gut funktioniert🤣. Nur, das man sich das mal klarmacht. Bald entwickeln sie wahrscheinlich noch ein neues Wedge, quasi das Gap Wedge 2.0 was dann 48 Grad hat, weil die Lofts das sonst anders nicht zulassen. Dann hat man 5 Wedges ABER man schlägt sein Eisen 7 dann nochmal 10 Meter weiter, obwohl man ja quasi ein Eisen 6 bzw. sogar eine 5 in der Hand hat. Das ist doch idiotisch. Bis bald mal wieder!

    1. Hallo Kai,
      erstmal danke für das Lob, höre ich natürlich enorm gerne. 🙂
      Was die Lofts angeht, da hast du insgesamt natürlich recht, dass alle Hersteller in den letzten Jahren an der Schraube ordentlich gedreht haben. Da ist Taylor Made keine große Ausnahme, auch wenn die Unterschiede nicht ganz so groß ausfallen gegenüber meinen Ping Eisen. Mir ist es letztlich eigentlich auch egal – so spare ich wenigstens das 4er-Eisen ein, das ich im neuen Stealth Satz eben nicht mehr dabei habe. 😉
      Ich bin gespannt, wie es sich in der Saison spielerisch entwickelt.
      Schöne Grüße
      Olaf

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