Warm und bequem: PING Winterkleidung

Ich habe ja bereits den neuen Sensordry 2.5 Graphene Regenanzug von PING ausgiebig testen können, bei nassem Wetter ist der wirklich klasse. Aber wenn es mal richtig kalt wird, reicht das natürlich nicht. Also habe ich mich auch mit der Winterkleidung von PING beschäftigt und ein paar Stücke der Winterkollektion getestet. Zum Glück, muss ich sagen.

Sensor-Plattform von PING – das Schichtenprinzip

PING versteht sich nach eigenen Angaben als Innovator und Unternehmen, dass neue Wege gehen will, um sich stetig zu verbessern. Dazu gehört auch die Entwicklung von Technologien für die eigene Bekleidungsmarke. Der Oberbegriff Sensor vereint ein Gewebetechnologie-System, das je nach Einsatzgebiet und Anforderung variiert.

Vereinfacht ausgedrückt, werden verschiedene Materialschichten mit jeweils passenden Eigenschaften kombiniert verwendet, um Kleidungsstücke wasserdicht, atmungsaktiv oder wärmebindend zu gestalten. Bei der Winterkleidung von PING geht es natürlich primär um letzteres – zusammengefasst unter dem Oberbegriff SensorWarm.

SensorWarme PING Winterkleidung vereint folgende Eigenschaften:

  • Windabweisend
  • Wasserabweisend
  • Atmungsaktiv
  • Dehnbar (stretch)

Bei vielen Stücken setzt PING zudem auch Primaloft ein, einen hochwertigen isolierenden Stoffmix, der für besondere Wärmedämmung entwickelt wurde. Der Stoff ist enorm weich und leicht für seine „Masse“, hält tatsächlich Wind und Wetter ab und damit die Wärme am Körper. Primaloft wird inzwischen von etlichen Marken und in vielen verschiedenen Bereichen genutzt – vom Militär bis zu Olympioniken.

Hose, Weste, Jacke und Pudelmütze im Einsatz

Ich habe mehrere Kleidungsstücke aus der Reihe SensorWarm ausprobiert und das Wetter war ja zuletzt immer mal wieder genau richtig dafür. Der Frühling will sich nicht so recht einstellen und es ist meistens kalt, nass und zumindest hier im Norden auch ziemlich windig.

Besonders gespannt war ich deshalb auf die Winterhose und die dicke Winterjacke. Dazu habe ich eine wattierte Weste unter die Lupe genommen und natürlich auch einen Bobble Hat – also die Pudelmütze mit großem PING-Schriftzug. So ausgerüstet sollte mir doch eigentlich schön warm bleiben, egal was kommt.

SonsorWarme Winterhose

Die Winterhose gibt es bei PING in drei Farben, nämlich black, navy und stormcloud – ich habe die Variante „Gewitterwolke“, die mir farblich aber auch tatsächlich am besten gefällt. Es gibt acht verschiedene Bundweiten zur Auswahl und dazu jeweils vier verschiedene Längenoptionen – von groß und dünn bis klein und „umfangreich“ geht also alles.

Ich persönlich mag den klassischen Hosenschnitt sehr gerne und bin kein großer Fan von einem zu engen Bein. Von daher passt der eher gerade Schnitt sehr gut zu meinem Geschmack. Bei der Länge passt mir regular am besten, aber es gibt eine Maßtabelle im Onlineshop, an der man sich orientieren kann.

Die SensorWarme Winterhose hat einen stretchigen Anteil und trägt sich daher sehr angenehm. Der gebürstete Innenstoff ist nicht nur schön weich, sondern sorgt auch für ein kleines „Luftpolster“, das wie eine zusätzliche Isolierung wirkt. Es gibt zwei große Fronttaschen sowie eine weitere rechts mit Reißverschluss. Die beiden Gesäßtaschen sind ebenfalls recht groß, rechts mit Gummierung am Rand, links mit Knopfverschluss.

Dank des Stretchanteils macht die Hose jede Bewegung mit und ich merke sie im Spiel nicht wirklich, da sie zudem auch schön leicht ist. Am besten gefallen hat mir dennoch die Wärmeisolierung, denn kalt wird mir in der Hose nicht. Da sie nicht wie eine reine Golfhose ausschaut, trage ich sie auch in der Freizeit immer wieder einmal ganz gerne.

Norse S4 Jacke mit Primaloft

Bei der Norse S4 Jacke hatte ich ehrlich gesagt zunächst Bedenken, dass sie mir zu schwer ist und mich deshalb beim Golfspiel behindern würde. Optisch wirkt sie recht groß, weshalb ich sie automatisch mit „schwer“ assoziiert habe – da lag ich allerdings gehörig falsch. Die Jacke ist erstaunlich leicht, sehr bequem und stört mich im Golfschwung überhaupt nicht.

Dank der Verwendung von Primaloft ist sie Wärmedämmung richtig gut, die Jacke bleibt kuschelig weich und ist angenehm zu tragen. Auch Wind oder Regen kommen nicht weit, die Isolierung funktioniert auch hier prima. Bei den aktuellen Temperaturen trage ich die Jacke täglich – obwohl ich schon einige Zeit nicht mehr auf dem Golfplatz gewesen bin.

Ich persönlich ziehe den Reißverschluss nie ganz zu, weil ich das Gefühl am Hals nicht mag, aber das ist eine persönliche Geschmackssache. Dafür trage ich meistens noch einen Halsschal (davon gibt es natürlich auch mehrere im Sortiment der PING Winterkleidung, aber meine Heidegolferin hat mir auch schon zwei Loop-Schals selbst genäht).

Norse S4 Weste als Geheimtipp

Die Norse S4 Weste hat mich am meisten überrascht – im positiven Sinne. Gefühlt wiegt sie fast gar nichts und ist schon deshalb super angenehm zu tragen, wenn es weder richtig kalt noch richtig warm ist. Ich nutze sie aber auch regelmäßig als „Zwischenschicht“ zum Beispiel beim Joggen, um gezielt meinen Oberkörper warm zu halten, denn das macht sie richtig gut.

Auch in der Weste ist wie bei der Jacke Primaloft als Materialbasis eingesetzt, das speziell für möglichst viel Wärme und geringes Gewicht bei kaltem Wetter entwickelt wurde.

Es gibt die Weste in zwei Farben und sechs Größen, wobei es eigentlich vier Farben sind: es ist nämlich eine Wendeweste mit jeweils unterschiedlichen Farben für innen und außen. Ich habe sie in black/french blue, die andere Variante wäre stormcloud/gold.

Die jeweilige Standardversion (bei mir außen black) hat zwei Außentaschen mit Reißverschluss und das klassische Steppdesign. Wendet man die Weste und wechselt von innen nach außen, dann hat man eine einzelne Reißverschlusstasche auf Brusthöhe und ein glattes Design.

Die Idee finde ich ganz witzig, aber natürlich ist das als Gimmick kein Kauf-Argument. Das sind eher die wärmenden Eigenschaften und der Tragekomfort. Und die finde ich richtig gut. Wie gesagt begeistert mich darüber hinaus vor allem, dass die Weste wirklich federleicht ist. Wenn man ein Manko sucht: es gibt keine Schlaufe im Nacken, um die Weste an einen Haken zu hängen. That’s it.

Der Bobble Hat

Zugegeben, wenn man es nüchtern betrachtet, dann ist es eine Pudelmütze. Aber der offizielle Name „Logo Bobble II“ klingt irgendwie weniger nach Kindergarten, zumindest in meinen Ohren. Und die – also meine Ohren – bleiben unter dem Bobble Hat richtig schön warm. 😉

Der Strickstoff ist dick und ausgesprochen weich. Es gibt eine Standardgröße, die aber so ziemlich jedem Kopf passen dürfte. Insgesamt fünf Farben sind angeboten, von denen aktuell vier verfügbar sind. Der Bommel (oder die Bommel? Das Bommel?) ist jeweils zweifarbig und der Logoschriftzug PING geht in zwei Schichten um den gesamten Kopf herum.

Mehr fällt mir ehrlich gesagt zum Bobble Hat auch nicht ein: kuschelig weich, warm, prima.

Heidegolfer-Fazit zur PING Winterkleidung

Ich hatte nicht damit gerechnet, dass mir die Sachen so gut gefallen. Ich trage alles im Moment fast immer, wenn ich das Haus verlasse, ob ich nun zum Golf gehe oder nicht. Warm, bequem, leicht – genau so wünsche ich mir Kleidung. Und optisch gefallen mir die Farben und Schnitte auch.

Was das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Ich bin davon überzeugt, dass die PING Winterkleidung absolut im Rahmen liegt. Für die hohe Qualität erscheint mir der Preis gerechtfertigt, zumal andere Anbieter bei vergleichbaren Stücken teilweise deutlich höhere Beträge aufrufen.

Ich muss zugeben, ich hatte PING lange nicht auf dem Schirm, wenn es um Golf-Bekleidung ging. Das hat sich seit dem letzten Jahr gravierend geändert. Was ich bislang testen und tragen durfte, das hat mich sehr überzeugt. Ich werde erst einmal bei PING bleiben, denke ich.

Übrigens

Dieser Bericht spiegelt meine persönliche, sehr individuelle Meinung wider und wurde weder beauftragt noch beeinflusst. Die meisten Teile hat mir PING kostenfrei zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus habe ich keine Vergütung erhalten und es hat auch niemand versucht, Einfluss auf diesen Bericht zu nehmen (das hätte auch nichts gebracht).

Ein Kommentar

  1. Danke Olaf für den Beitrag. Ich hatte vor geraumer Zeit versucht eine Hose von Adidas zu bekommen, leider gab es in meiner Größe keine. Die Stellen nur Hosen für Gazellen her, wobei es bei mir nach diesem Winter mehr in Richtung Elefant geht. Ich werde deshalb einmal mehr Deinen Rat befolgen und mir eine Hose von Ping beschaffen.

    Gruß
    Klaus

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