Golfplatz-Check: Golfclub Teutoburger Wald (Ligakurs ROT)

Meine zweite Station bei unserer „OWL-Tour“ als Ernie & Birdie führte Marcus und mich zum Golfclub Teutoburger Wald. Auch hier hatten wir im letzten Dezember einen Greenfee-Gutschein inklusive Cart gewonnen, den wir an einem Samstag eingelöst haben.

Netter Empfang und gut sortierter Proshop

Ich hatte im Vorfeld per Mail eine Startzeit und ein Cart reserviert, also sind wir gleich in den großzügigen Proshop, wo auch die Anmeldung bzw. das Club-Büro untergebracht ist. Wer Bälle, Kleidung, Bag oder irgendwelche anderen dringend notwendigen Dinge zum Golfen vergessen hat, der findet hier eine ordentliche Auswahl.

Bis auf einen Logoball (selbst den gibt es in zwei Ausfertigungen) waren wir allerdings gut versorgt und brauchten also nur unsere Bagtags und die Info, wie wir an das reservierte Cart kommen. Da ich im letzten Dezember einen Greenfee-Gutschein für zwei Personen inklusive Cartnutzung für den Golfclub Teutoburger Wald gewonnen hatte, hielten sich die Kosten also in Grenzen.

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Übungsgelände mit separaten Übungsbahnen

Beim Golfclub Teutoburger Wald handelt es sich um eine 30 Loch Anlage. Neben dem Meisterschaftskurs „Ligakurs Rot“, den wir gebucht hatten, gibt es noch weitere 12 Löcher. Zum einen ist da der 9 Loch Kurs „Grün“, der mit 2.919 Metern sicherlich auch spielerisch nicht ohne ist. Vielleicht schauen wir uns den beim nächsten Mal etwas genauer an.

Zum anderen gibt es drei weitere „Übungsbahnen“, die sozusagen zum Trainingsgelände des Golfclub Teutoburger Wald gehören. Die kennen wir zwar auch nur über die Homepage, aber alleine die Idee, für Trainingswillige drei separate Golflöcher zum Üben anzubieten, finde ich richtig gut – die Löcher können übrigens auch ohne Platzreife bespielt werden.

Die Driving Range wartet mit den üblichen überdachten Abschlägen auf, hat aber auch eine Teeline wie man es inzwischen aus fast jedem Golfclub kennt. Die Range selbst geht leicht bergauf und hat einige Ziele und Entfernungsmarkierungen im Angebot. Kurz neben dem ersten Abschlag gibt es außerdem ein schönes Puttinggrün, das ausreichend Platz zum Üben bietet.

Ligakurs ROT – die Frontnine

Der Einstieg ist mit einem mittleren Par 4 recht freundlich. Das Fairway beginnt recht breit und es geht leicht bergauf zum stufigen Grün – das Loch spielt sich also etwas länger, aber ist fair.

Das anschließende Par 5 geht bergab und mit einem guten Abschlag kann man dank des abschüssigen Geländes ordentlich Meter machen. Schon nach den ersten zwei Loch hat man einen guten Eindruck gewonnen, was den Platz vom Golfclub Teutoburger Wald ausmacht.

Die Löcher sind sehr schön in die hügelige Landschaft eingebettet. Meine persönlichen Favoriten festzulegen ist dabei gar nicht so leicht – weil es so viele tolle Löcher gibt, die mir auch länger im Gedächtnis geblieben sind.

Zu viele Favoriten auf einmal

Das 172 Meter lange Par 3 Loch 3 ist optisch richtig schön gelungen. Man schlägt über eine Schlucht ab, das als Biotop eine No-Go-Area ist. Das Grün liegt rechts an einem Hang, nach links fällt es zu einem See ab. Zu lang ist also besser als zu kurz, vor allem aber sollte man sich auf der rechten Seite befinden.

Das schwerste Loch des Platzes ist ebenfalls sehenswert. Es geht ordentlich bergab, das lange Par 4 spielt sich als Dogleg links alles andere als leicht. Theoretisch müssten Longhitter das Grün angreifen und so die 389 Meter von gelb pulverisieren können, aber dazu ist sehr viel Präzision gefragt.

Das letzte Loch der Frontnine ist nochmal ein weiterer Höhepunkt. ebenfalls wieder ein Dogleg links. Eine Ausgrenze rechts, zwei Wasserhindernisse – einmal seitlich, einmal frontal – und ein immer wieder enger werdendes Fairway zum Grün machen dem Spieler das Leben richtig schwer. Rechts vom Grün wartet ein großer Bunker, links vor dem Grün steht noch ein Baum im Weg – herrlich.

Ligakurs ROT – die Backnine

Die zweiten neun starten auch wieder optisch sehr ansprechend mit einem kurzen Par 4 um einen See herum. Überhaupt kommt jetzt öfter Wasser ins Spiel, den gleichen See überspielt man gleich ein zweites Mal auf dem Rückweg – zumindest seitlich – mit dem folgenden Par 3.

Hier befindet man sich auf dem eher ebenen Teil des Platzes und hat ausnahmsweise einmal nicht allzu sehr mit Hanglagen zu kämpfen. Statt dessen sind es eben Bunker und Wasser, die das Spiel erschweren.

Aber schon bei Loch 13 geht es wieder bergauf und die Hanglagen sind zurück. Nach einem etwas längeren Weg zum nächsten Abschlag setzt sich das Spiel in gewohnter Weise fort.

Das Gelände ist uneben, völlig egal wo man den Ball platziert. Bis zum 16. Grün spielen sich die Löcher eigentlich immer länger als angegeben, weil es zum Grün hin jeweils weiter nach oben geht.

Zum Schluss geht es bergab – aber nur topographisch

Das dreht sich dann mit der 17, dem längsten Loch des Platzes. Das Par ist schlanke 550 Meter lang (von gelb) und als zweitschwerstes Loch des Platzes geratet. Allerdings geht es deutlich bergab, so dass ein guter Drive mit ordentlich Roll belohnt wird. Dafür liegt das Grün hinter einem Teich und auch der Weg dahin ist alles andere als leicht zu spielen.

Das Schlussloch auf dem Ligakurs ROT im Golfclub Teutoburger Wald ist dann ein mit 130 Metern eher kurzes Par 3 über einen kleinen See. Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, meinem ersten Abschlag ein lautstarkes „Fooore!“ hinterher rufen zu müssen.

Ich hatte einen kapitalen Hook geschlagen und links neben dem Grün kommt irgendwann die Clubhausterrasse – so weit ist mein Ball zum Glück dann aber doch nicht geflogen, unangenehm waren die Blicke trotzdem, als ich meinen ersten Ball am kleinen Zaun jenseits der Ausgrenze eingesammelt habe.

Heidegolfer-Fazit zum Golfclub Teutoburger Wald Ligakurs ROT

Der Platz vom Golfclub Teutoburger Wald hat es auf Anhieb in meine persönliche Top-10 geschafft. Ich habe selten einen Golfplatz gespielt, bei dem mir so viele unterschiedliche Löcher einfallen, wenn es darum geht, meine Favoriten zu benennen.

Ich gebe zu, dass ich bisher insgesamt nur 50 Golfplätze gespielt habe, aber der hier hat mir wirklich klasse gefallen. Die Löcher sind sehr abwechslungsreich, bieten unterschiedliche Herausforderungen und es gibt oft einen einfachen und einen risikoreicheren Weg, sie zu spielen.

Die Wege zwischen manchen Löchern sind ein wenig länger, das ist vermutlich dem Gelände geschuldet. Ich war aber auch deshalb recht froh, dass wir ein Cart als Bonus zum Greenfee-Gutschein quasi dazugewonnen hatten – zusammen mit dem stetigen Auf und Ab wäre es sonst sehr anstrengend geworden.

Guter Pflegezustand und faire Preise

Die Grüns fand ich sehr angenehm zu spielen. Sie sind nicht zu groß und nicht zu klein, haben unterschiedliche Ondulierungen und ein schönes Tempo. Auch die Fairways waren bei unserem Besuch in einem sehr guten Zustand, das gleiche gilt für Bunker und Abschläge – alles sehr gepflegt und gut.

Preislich liegt der Golfclub Teutoburger Wald mit 60 Euro (bzw. 70 Euro am Wochenende) für eine 18 Loch Runde. Nach meiner persönlichen Preis-Leistungs-Einschätzung passt das und ist absolut fair für das gebotene. Mehr Infos gibt es auf der Homepage und mehr Fotos findet ihr wie gewohnt unten als Galerie.

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Kontakt

Golf Club Teutoburger Wald
Eggeberger Str. 13
33790 Halle (Westfalen)

Telefon: 05201 6279
E-Mail: post@gctw.de
Internet: www.gctw.de

Übrigens

Gespielt habe ich den Platz am 10. Juli 2021. Der Bericht spiegelt ganz alleine meine persönliche, individuelle Meinung wider und wurde weder beauftragt noch verlangt oder vergütet. Wie erwähnt hatte ich einen Greenfee-Gutschein für zwei Personen inklusive Cart-Nutzung bei einem Gewinnspiel gewonnen, so dass wir die Runde selbst nicht bezahlen mussten. Den obligatorischen Logoball habe ich regulär gekauft, genauso wie den Token für die Range (2 Euro für 24 Bälle).

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