Dass Golf Fitness genauso wichtig ist wie für andere Sportler steht – denke ich – inzwischen für die meisten außer Frage. Ein John Daly ist mit seinem Körperbau im wahrsten Sinne des Wortes eine Ausnahmefigur; abgesehen von der vorhandenen Schwungmasse ist Big John aber auch extrem beweglich. Ansonsten sind nahezu alle modernen Golfprofis „echte“ Athleten und verbringen vermutlich genauso viel Zeit im Gym wie auf der Range.
Ich bin kein Gym-Typ
In Fitness-Studios angemeldet war ich früher schon mehrfach; hingegangen bin ich allerdings meistens nur in den ersten „euphorischen“ Wochen und anschließend war ich quasi passives Mitglied bis der Vertrag ausgelaufen ist. Ihr kennt das bestimmt von irgendwoher, könnte ich mir vorstellen.
Trotzdem weiß ich aber, dass ich etwas machen muss. Einerseits habe ich in den letzten Jahren nochmal an Gewicht zugelegt, andererseits bin ich auch noch kein Bewegungstalent (aka „steif wie ein Brett“) – beides ist nicht wirklich optimal für unseren Sport. Also habe ich mir wieder einmal vorgenommen, etwas zu verändern und habe dieses Mal einen etwas anderen Weg gewählt.
Golffitness vom Profi mit Dauer-Begleitung

Über Instagram habe ich Yannick Schlemm kennengelernt. Yannick ist nicht nur begeisterter Golfer mit dem Ziel Single-Handicap, sondern im Hauptberuf Personal Trainer und Ernährungscoach in seinem eigenen Unternehmen. Neben einem Fitnessstudio bietet er vor allem eine Onlinevariante an und hatte über den Jahreswechsel interessierte Golfer für ein spezielles Golf-Fitnesstraining gesucht.
Seit Januar bin ich also dabei und – wie man so schön sagt – stets bemüht, mein Programm durchzuziehen. Dabei habe ich von Yannick kein Standardprogramm bekommen, sondern wir sind natürlich mit einer Bestandsaufnahme und Anamnese gestartet. Was kann ich, wie ist meine Ausgangslage und so weiter.
Darauf aufbauend hat mir Yannick ein individuelles Programm zusammengestellt für einerseits mehr Beweglichkeit und andererseits Kraftaufbau. Das läuft über eine eigene App, in der ich täglich alles erfasse – und die Hilfestellung bietet. Dazu kommen Sachen wie laufende Messung von Schritten, Schlaf und Gewicht.
Der größte Hebel beim Gewicht: Ernährung
Ein wichtiges Element in der App und im gesamten Programm ist natürlich das Thema Ernährung. Die war bisher – wie ihr euch denken könnt – nicht optimal, also quasi gar nicht. Ich liebe Süßes, habe lange zu einseitig und zu fettig gegessen. Auf der anderen Seite fehlten viele wichtige Dinge oder kamen in meiner Ernährung deutlich zu kurz – dazu gehörten vor allem Proteine und Ballaststoffe.

Was mir besonders gefällt ist die Idee, weniger auf Verzicht zu schauen, sondern vielmehr an verschiedenen Stellen vielleicht einfach etwas leicht anzupassen. Mein Nutella-Toast am Morgen ist zwar ungünstig, darf aber immer mal wieder sein, wenn ich ansonsten entsprechend auf ausreichend Ballaststoffe und Proteine komme und an anderen Stellen die Fettaufnahme reduziere.
Ich gebe zu, dass ich hier sicher noch konsequenter sein könnte, aber nach knapp drei Monaten sehe ich mich selbst auf einem guten Weg. Ein paar Rezepte (davon bietet Yannicks App auch jede Menge) habe ich schon ausprobiert und ich achte inzwischen beim Einkauf auf ganz andere Dinge als vorher. Das Zwischenergebnis kann sich sehen lassen: die Waage zeigt nach drei Monaten knapp fünfeinhalb Kilo weniger an.
Beweglichkeit und Kraft für den Golfschwung
Mein Trainingsprogramm schaffe ich zwar nicht durchgehend täglich, aber immerhin meistens. Zweimal musste ich pausieren, weil ich krank war, aber ansonsten habe ich im Schnitt eigentlich immer sechs Trainingstage pro Woche geschafft. Dazu habe ich wie erwähnt verschiedene Pläne in der App, die ich dann jeweils abwechselnd „abarbeite“.

Vier- bis fünfmal pro Woche steht ein Stretching an, das zeitlich unter 20 Minuten liegt. Dabei wird von oben bis unten einmal der komplette Körper durchgedehnt, sozusagen. Andere machen zum Beispiel ausschließlich Yoga für Golfer (der herabschauende Hund ist tatsächlich eine der Stretching-Übungen), in meiner individuellen Routine werden verschiedene Elemente kombiniert.
Dazu kommen unterschiedliche Programm zur Ganzkörper-Fitness und zum Kraftaufbau, die ich alle zuhause und ohne zusätzliche Utensilien durchführen kann. Das Eigengewicht ist ja aktuell ohnehin ausreichend hoch, das reicht schon. Und auch hier führt mich die App durch alle Übungen und bei Fragen kann ich entweder eines der integrierten Videos anschauen oder im Zweifel über den Chat rasche Hilfe von Yannick bekommen.
Enge Betreuung durch Coach Yannick
Das ist eigentlich auch der Punkt, der mir mit am besten gefällt: Ich kann Yannick theoretisch laufend fragen, wenn ich etwas wissen möchte oder nicht verstehe. Die Betreuung erfolgt online, ist aber trotzdem sehr persönlich. Einmal pro Woche bekomme ich von Yannick ein individuelles Feedback zur Entwicklung – was war gut, was geht noch besser.

Ein Bonus dabei: Yannick ist super motivierend und feiert Erfolge mit mir zusammen. Das pusht natürlich auch noch zusätzlich, weil es Spaß macht. Abgesehen davon ist Yannick eben selbst auch begeisterter Golfer und kennt „unsere“ Probleme und Herausforderungen aus erster Hand. Wenn die Saison gestartet ist, dann wollen wir versuchen, eine gemeinsame Runde zu drehen.
Mein Plan ist erst einmal für ein Jahr ausgelegt, das Ziel in Sachen Gewichtsentwicklung ist auch gesetzt und bisher bin ich mehr als guter Dinge. Ich werde immer mal wieder zwischendurch weiter berichten und halt euch auf dem Laufenden – bei Instagram, Youtube und natürlich hier.
Also: bleibt am Ball. Die Golfsaison 2026 wird der Hammer.
Kontakt & mehr Infos
Mehr über Yannick, sein Angebot und das Golf-Fitness-Programm findet ihr auf seiner Homepage. Ich setze hier mal die unterschiedlichen Links rein, damit ihr euch informieren könnt:
Ich empfehle euch vor allem, Yannick bei Instagram zu folgen, beim verlinkten Kanal geht es ausschließlich ums Thema Golf. Auch der Youtube-Kanal ist ein Abo wert, ihr findet dort jede Menge Trainingsvideos, Videos zum Thema Ernährung und noch viel mehr. Es lohnt sich also.
Übrigens
Wenn ich so positiv berichte, dann weil ich wirklich begeistert bin. Das erste Mal ziehe ich ein Training durch und merke tatsächlich auch einen positiven Effekt. Auf den Inhalt des Berichts hat niemand Einfluss genommen und natürlich bezahle ich Yannick auch für das Coaching.
