Golfclub Buxtehude im Golfplatz-Check

Mein erster neuer Golfplatz 2022 hat mich in den erweiterten Speckgürtel um Hamburg geführt – ich war mit meinem Freund Marcus im Golfclub Buxtehude verabredet. Einen Tag vorher waren in Buxtehude die Sommergrüns geöffnet worden. Marcus und ich wollten wieder als Ernie&Birdie eine Runde drehen und die Gelegenheit nutzen, ein neues Video für meinen Youtube-Kanal aufzunehmen.

Netter Empfang und zweckmäßige Übungsanlagen

Wir sind ausgesprochen nett begrüßt worden im Sekretariat, so fängt der Golftag gut an. Dank eines 2-für-1-Gutscheins, den Marcus mitgebracht hatte, konnten wir beim Greenfee sparen. Dafür haben wir uns im Gegenzug ein Cart gegönnt. Das ist zwar nicht notwendig, weil der Platz auch gut zu Fuß zu spielen ist, aber Golf per Cart macht halt auch mal Laune.

Weil noch etwas Zeit war bis zu unserer Startzeit haben wir einen Korb Bälle auf der Driving Range geschlagen. Die ist durchschnittlich groß, lang genug sogar für Marcus und verfügt über verschiedene Mattenabschläge. Als Ziele gibt es ein paar Entfernungsschilder und als Highlight eine alte Autokarosse, die ordentlich Krach macht, wenn man sie trifft.

Zwei kleine Grüns zum Chippen und Pitchen liegen unmittelbar vor der Range und sind grundsätzlich ausreichend groß. Zusätzlich gibt es dort einen schönen Übungsbunker für Freunde von Sandkastenspielen. Direkt neben dem ersten Abschlag schließlich liegt das Puttinggrün mit verschiedenen leichten Breaks zum Üben.

Die Frontnine – einmal außen herum

Den Anfang macht gleich eines der vielen Par 5 Löcher im Golfclub Buxtehude, das aber grundsätzlich bis auf die Länge nicht zu schwer ist. Bei den drei folgenden Löchern ist das Grün leicht erhöht beziehungsweise hat eine satte Stufe, das macht das Anspiel um einiges schwerer und sehr interessant.

Beim nächsten Besuch werde ich darauf achten, später im Jahr in den Golfclub Buxtehude zufahren – am besten zur Apfelernte. Denn Loch vier ist von so vielen Apfelbäumen umringt, dass man sich vermutlich für Wochen sattessen könnte, und optisch ist das Loch schon ohne Früchte richtig schön.

Der tiefste Punkt und eines der Signature Holes

Marcus hatte mir im Vorfeld von zwei-drei besonderen Löchern im Golfclub Buxtehude erzählt und die fünf war eines davon. Das „Champagner-Birken“ getaufte Par 4 ist optisch und spielerisch ein richtiges Schmuckstück. Erhöhter Abschlag in ein eher schmales Tal, Birken im Weg und ein stellenweise sehr schräges Fairway zu einem erhöhten Grün. Ein tolles Golfloch.

Gut gefallen hat mir auch Loch 7, ein mittleres Par 5 mit einem sanften Dogleg rechts, das bergauf verläuft. Von der Teebox schaut das Fairway schon recht eng aus. Etwa auf der Hälfte steht zudem noch ein großer Baum, der die schmale Landezone für den Drive noch weiter verkleinert. Die zweite Hälfte verläuft dann stetig aufwärts bis zu einem gut ondulierten Grün.

Die Backnine – die innere Runde

Nachdem man die ersten Loch einmal den äußeren Rand des Platzes umrundet hat, folgt mit den zweiten neun der innere Teil. Die Backnine beginnen dabei hinter der Driving Range mit einem eher einfachen Par 3. Beim anschließenden Par 4 kommt erneut ein Baum auf dem Fairway ins Spiel – je nach Drivelänge entweder als Störenfried für den langen Drive oder als Hindernis für den zweiten Schlag zum Grün.

Aber auch hier setzt sich das Prinzip unterschiedlich langer Löcher – gerade die Par 4 sind sehr variabel in der Länge – von den Frontnine fort. Es gibt insgesamt wenige Höhenunterschiede zu überwinden, aber immer wieder leichte Hanglagen. Einige Fairways sind in sich recht onduliert und stellen somit eine spielerische Herausforderung dar.

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Zwei Highlights mit ordentlich Gefälle

Die beiden schönsten Löcher der Backnine sind für mich die Kombination Loch 14 und 15, die vom stärksten Höhenunterschied des gesamten Platzes geprägt sind. Die beiden Par 3 und Par 5 stechen dadurch auch in der Erinnerung am meisten heraus und bieten – wie das Titelbild zeigt – auch ein schönes Fotomotiv.

Loch 14 ist das vermeintlich einfachste Par 3 im Golfclub Buxtehude. Die offiziell vermessenen 126 Meter von gelb spielen sich real noch kürzer, denn das Grün liegt gute 8-10 Meter tiefer als der Abschlag. Ich habe ein eher lockeres 9er Eisen geschlagen und das Grün sicher getroffen – und ich bin ja eher ein kurzer Spieler.

Den gegenteiligen Effekt hat man am folgenden Loch 15, einem mittellangen Par 5. Der Abschlag geht nämlich von unten wieder bergauf zurück auf die ursprüngliche Höhe. Man hat einen quasi-blinden Abschlag auf eine Wand aus Fairway und sieht nicht, wie es dahinter weitergeht. Dieser Kontrast macht mir richtig Spaß, zumal ich den Abschlag auch ganz gut getroffen habe.

Heidegolfer-Fazit zum Golfclub Buxtehude

Mir hat der Golfplatz gut gefallen. Die ersten neun Loch sind fast 450 Meter länger als die Backnine und es gibt insgesamt sechs Par 5 Löcher. Da es trotzdem nur vier Par 3 Löcher gibt (davon drei auf den Backnine) kommt man insgesamt auf Par 74. Das ist eher ungewöhnlich, man merkt es aber trotzdem nicht wirklich während der Runde.

Es gibt einige interessante Golflöcher, die richtig Spaß machen. Vor allem wechseln sich sehr lange und sehr kurze Löcher insgesamt ganz gut ab. Man spielt also nicht nur ein langes Elend nach dem anderen, sondern kann auch als Shorthitter immer mal wieder durchschnaufen.

Natürliche und harmonische Gestaltung

Einige Gestaltungsmerkmale tauchen immer mal wieder auf – der Baum mitten auf dem Faiway oder Grüns, die zu mehreren Seiten steiler abfallen. Insgesamt wirken die Löcher auf mich harmonisch in die Landschaft integriert. Das vorhandene Gelände ist als solches genutzt worden und alles scheint sehr natürlich.

Die Grüns sind nicht leicht zu lesen, aber grundsätzlich interessant gestaltet und fair. Einige liegen wie erwähnt leicht erhöht, so dass zu kurze Bälle sofort einige Meter zurückrollen und den Spieler mit einem langen Chip zurücklassen. Zu lange Bälle sind aber genauso gefährdet, denn genauso oft geht es hinter dem Grün deutlich abwärts.

Ich komme gerne noch einmal wieder – wie gesagt am liebsten wenn die Äpfel reif zum Pflücken sind. Dass die Natur bei meinem Besuch noch weitestgehend im Winterschlaf war und die Grüns zwangsläufig noch nicht perfekt waren, hatte ich natürlich erwartet. Ich kann mir aber gut vorstellen, wie es schön der Platz ausschaut, wenn alles grünt und blüht.

Kontakt

Golfclub Buxtehude
Zum Lehmfeld 1
21614 Buxtehude

Telefon 04161 – 81 333
post@golfclubbuxtehude.de
www.golfclubbuxtehude.de

Übrigens

Ich habe den Platz am 25. März gespielt. Der Bericht spiegelt meine ganz individuelle persönliche Meinung wider und wurde weder verlangt noch in irgend einer Form vergütet. Das Greenfee haben wir regulär bezahlt (wie eingangs erwähnt dank eines 2-für-1-Gutscheins konnten wir sparen), das Cart ebenso.

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