Family und Golf Roadtrip Teil 3: Die Mosel

Unser Family-und-Golf-Roadtrip geht in die letzte Runde. Nach der Nordpfalz und dem Hunsrück ging es für uns noch einmal weiter – dieses Mal an die Mosel. Wie schon bei den ersten beiden Stationen war unser Ausgangspunkt ein Landidyll Hotel. Dieses Mal ging es ins Landidyll Weinhotel Sonnenschein nach Ernst, unweit von Cochem.

Die Gegend kommt landschaftlich noch einmal ganz anders daher: Weinberge, die sich an den Hängen entlangziehen, die Mosel selbst und dazwischen jede Menge Burgen, kleine Orte und natürlich ziemlich viel Wein. Zwei Tage hatten wir Zeit, die Region zu erkunden, eine Runde Golf zu spielen und natürlich herauszufinden, was die Mosel für einen Familienurlaub zu bieten hat.

Unsere dritte Station: Die Mosel

Die Mosel ist wahrscheinlich eine der Regionen in Deutschland, bei denen man gar nicht lange erklären muss, warum sie touristisch so beliebt ist. Kaum ist man dort unterwegs, wird die Landschaft zum eigentlichen Erlebnis.

Der Fluss schlängelt sich durch das Tal, an den Hängen reihen sich die Weinberge aneinander und immer wieder tauchen kleine Orte, Burgen und Aussichtspunkte auf. Gerade für uns als Familie war die Mischung ziemlich perfekt: Man kann wandern, Rad fahren, Städte und Burgen anschauen oder einfach am Wasser entlang unterwegs sein.

Und natürlich ist die Mosel Weinregion. Das merkt man eigentlich überall. An den Weinbergen kommt man kaum vorbei – und genau deshalb passte auch unsere Unterkunft ziemlich gut zu dieser letzten Station.

Unsere Unterkunft: Landidyll Weinhotel Sonnenschein

Unser Ausgangspunkt für die letzten beiden Tage war das Landidyll Weinhotel Sonnenschein in Ernst. Der Hotelname ist dabei durchaus Programm: Hier treffen Hotel, Weingut und Mosel ziemlich unmittelbar aufeinander. Direkt hinter dem Hotel beginnen die Weinberge, unser Auto parkte keine fünf Meter von den ersten Reben entfernt.

Was uns sofort gefallen hat, war die ausgesprochen herzliche und familiäre Atmosphäre. Auch hier fühlt es sich nicht wie in einem anonymen Großbetrieb an, sondern eher so, als sei man zu Gast bei einer – sehr herzlichen – Familie. Alles ist angenehm heimelig und unkompliziert; genau das, was wir uns für unseren Roadtrip gewünscht hatten.

Weinprobe zum Start

Unser erster Abend hatte dann auch gleich ein kleines Highlight zu bieten: Wir konnten an einer Weinprobe teilnehmen. Und natürlich durfte auch Eva mit dabei sein. Mit ihren 13 Jahren war für sie zwar noch nicht der Wein das Thema, dafür gab es alkoholfreie Alternativen und verschiedene Säfte zum Probieren. So konnte die ganze Familie mitmachen, ohne dass jemand daneben sitzen musste.

Für uns war das ein schöner Einstieg in die Moselregion. Man bekommt dabei nicht nur verschiedene Weine ins Glas, sondern auch viel Hintergrundinformationen und dadurch ein bisschen mehr das Gefühl dafür, was diese Region und ihr Weinbau eigentlich ausmachen. Und ganz nebenbei ist so eine Weinprobe natürlich auch eine ziemlich angenehme Art, einen Urlaubstag ausklingen zu lassen. 😉

Gutbürgerlich, lecker und reichlich

Auch kulinarisch wurden wir im Weinhotel Sonnenschein richtig verwöhnt. Das Essen ist gutbürgerlich, sehr lecker und vor allem reichlich. Ich mag so eine Art von Küche total gerne, bei der man sich jedesmal wieder fragt „warum essen wir das nicht öfter“. Abgesehen davon ist ein richtig gutes Essen immer ein schöner Abschluss nach einem langen Tag mit neuen Entdeckungen oder einer Runde Golf.

Wie bei den Landidyll-Hotels üblich konnten wir vorab aus verschiedenen Hauptgerichten auswählen, die es dann am Abend gab. Und hier ist für jeden etwas dabei – deftige, leichte und vegetarische Angebote. Die Abwechslung ist klasse und der Nachtisch ein absolutes Gedicht (dringende Empfehlung: Weinbergspfirsich – unfassbar lecker!).

Für mich was es aber am Ende das Zusammenspiel aus Essen, Wein, Hotel und der familiären Atmosphäre, das letztlich das Gesamtbild so richtig rund gemacht hat. Tagsüber geht es durch die Region und wenn man abends zurückkommt, sitzt man gemütlich zusammen und hat irgendwie sofort das Gefühl, dass man hier richtig ist.

Golfen an der Mosel

Aber natürlich durfte auch bei der dritten und letzten Station unseres Roadtrips eine Runde Golf nicht fehlen. Unsere Gastgeber im Weinhotel Sonnenschein haben bislang keinen persönlichen Bezug zum schönsten Sport der Welt. Sie fanden die Idee aber spannend und haben sich von uns ein bisschen berichten lassen.

Der nächstgelegene Golfplatz ist der des Golfclub Cochem/Mosel. Vom Weinhotel Sonnenschein sind es gerade einmal rund 15 Minuten, also schön nah dran. Für mich als Golfer ziemlich genau das, was ich mir von einer solchen Kombination wünsche. Morgens oder vormittags eine Runde Golf und anschließend bleibt noch genügend Zeit, gemeinsam mit der Familie etwas zu unternehmen.

Der Golfclub Cochem/Mosel hat eine richtig schöne 18-Loch-Anlage mit abwechslungsreichen und interessanten Bahnen. Und natürlich merkt man ziemlich schnell, dass man sich hier nicht gerade im Flachland befindet. Es geht ordentlich rauf und runter, viele Löcher verlaufen in Hanglagen und entsprechend sollte man seine Schläge schon ein bisschen planen. Gleichzeitig wird man für die Höhenmeter immer wieder mit tollen Ausblicken belohnt.

Ein Golfplatz mit viel Eigeninitiative

Wir haben zusammen mit Tanja und Ihrem Mann Jochen gespielt, die uns ihren Heimatclub gezeigt haben. Tanja kannte ich bis dahin nur über Instagram (hier findet ihr sie jetzt auch) und die beiden haben uns ein bisschen etwas zur Anlage erzählt. Der Platz wird von den Mitgliedern mit viel Liebe gepflegt und auch immer wieder weiterentwickelt.

Das merkt man dem Platz durchaus an. Es ist nicht einfach nur eine Anlage, auf der man seine 18 Löcher spielt und wieder fährt. Hier steckt sichtbar viel Herzblut drin. Für mich war der Golfclub damit ein ziemlich passender Abschluss unseres Golf-Roadtrips. Nach der eher ungewöhnlichen 9-Loch-Runde am Flughafen Hahn und dem deutlich hügeligeren Golfplatz am Donnersberg gab es an der Mosel noch einmal eine komplette 18-Loch-Runde mit ganz eigenem Charakter.

Und natürlich durfte ich auch hier feststellen: Höhenmeter sind beim Golf irgendwie immer dann besonders interessant, wenn man sie nicht selbst laufen möchte. Wenn wir mit Eva unterwegs sind, nehmen wir uns eigentlich immer ein Cart – und das fand ich bei dem hügeligen Platz ehrlich gesagt nicht ganz schlecht.

Was kann man als Familie an der Mosel unternehmen?

Neben Golf sollte aber natürlich auch Eva nicht zu kurz kommen, also haben wir auch ein bisschen die Region erkundet. Dabei haben wir ziemlich schnell festgestellt: Beim Familienprogramm wird es an der Mosel eigentlich nie langweilig, wenn man sich ein bisschen umschaut.

Wir haben während unseres Aufenthalts einige der bekannten Sehenswürdigkeiten besucht – und gerade die Kombination aus Natur, Geschichte und ein bisschen Abenteuer hat uns gut gefallen. An erster Stelle steht da natürlich die Mosel selbst. Abends zur Entspannung noch ein wenig am Moselufer spazieren gehen rundet einen Tag herrlich beruhigend ab.

Cochem und die Reichsburg

Aber natürlich stand vor allem Sightseeing auf dem Programm: Cochem gehört zu den Orten, die man bei einem Aufenthalt an der Mosel nicht auslassen sollte – nein, nicht auslassen darf! Die Altstadt mit ihren kleinen Gassen, historischen Häusern und vielen Restaurants und Geschäften ist wunderschön und man kann stundenlang bummeln und immer wieder staunen.

Über allem thront die Reichsburg Cochem. Die Burg ist wahrscheinlich eines der bekanntesten Motive der gesamten Moselregion. Entsprechend beeindruckend ist auch der Blick von dort oben über die Stadt und das Moseltal. Für einen Familienausflug also ziemlich ideal: ein bisschen Geschichte, ein bisschen Shopping und jede Menge Fotomotive.

Burg Eltz

Ein weiteres Highlight war unser Ausflug zur Burg Eltz. Den Tipp hatten wir von Tanja bekommen und er hat sich gelohnt. Wenn man die Burg zum ersten Mal sieht, versteht man ziemlich schnell, warum sie zu den bekanntesten Burgen Deutschlands gehört.

Dabei ist vom Parkplatz aus erst einmal weit und breit keine Burg zu sehen. Der Weg zur Burg gehört nämlich schon zum Erlebnis und auch die Lage der Burg macht den Besuch zu etwas Besonderem. Tief im Wald versteckt hinter einer Wegbiegung taucht sie plötzlich auf und wirkt fast ein bisschen wie aus einem Märchen. Wer mit der Familie an der Mosel unterwegs ist, sollte für Burg Eltz auf jeden Fall etwas Zeit einplanen – es lohnt sich.

Burgruine Balduinseck

Etwas weniger bekannt, aber deshalb nicht weniger interessant, ist die Burgruine Balduinseck, die wir eigentlich nur zufällig entdeckt haben. Auf einer Serpentinenstrecke durch die Gegend ist uns eine vermeintliche Wand auf einem Bergvorsprung ins Auge gefallen. Also haben wir spontan Halt gemacht, um uns das anzuschauen.

Bei Balduinseck geht es weniger um die perfekt erhaltene Burganlage, sondern vielmehr um das Erlebnis einer echten Burgruine. Die Außenmauern und der Burghof sind noch erhalten und die Lage mitten in der Landschaft vermitteln einen ganz anderen Eindruck von Geschichte. Für Kinder (und ganz ehrlich: für mich auch) ist so eine Ruine oft spannender als ein komplett restauriertes Gebäude. Es gibt schließlich etwas zu entdecken und die eigene Fantasie darf ein bisschen mitarbeiten.

Tier-Erlebnispark Bell

Und weil bei einem Familienurlaub irgendwann auch Tiere auf dem Programm stehen sollten, ging es für uns außerdem in den Tier-Erlebnispark Bell. Uns hat die parkähnliche Anlage insgesamt gut gefallen, zumal es mehrere Gehege gab, bei denen man zu den Tieren hinein konnte.

Bei Rehen kennt man es inzwischen schon, dass sie sich sogar füttern lassen. Zwischen freilaufenden (besser: hüpfenden) Känguruhs hindurchzugehen ist dann schon eher ein neues Erlebnis. Aber getoppt hat das ganze noch unser Besuch bei den Kattas. Wenn dir „King Julien“ aus den Madagaskar-Filmen auf dem Weg folgt, dann ist das schon eine lustige Situation.

Heidegolfer(-Familien)-Fazit zur Mosel und zum gesamten Roadtrip

Wir hatten auch an unserer letzten Urlaubs-Station erneut eine schöne Mischung aus Natur, Geschichte und Familienprogramm. Und auch hier hat alles wieder prima zusammengepasst. Ein bisschen Golf spielen, viel entdecken, gut essen und trinken und dazu eine schöne, herzlich geführte Unterkunft.

Die besondere Herzlichkeit hatten wir schon erwähnt, ich finde es aber wichtig genug, sie noch einmal zu betonen. Wenn du als Gast schon bei der Begrüßung das Gefühl hast, dass sich hier jeder ausgerechnet auf dich gefreut hat, dann bis du am richtigen Ort gelandet. Und das war auch im Landidyll Weinhotel Sonnenschein wieder der Fall.

Mehr Infos zum Hotel findest du hier: Weinhotel Sonnenschein Mosel: Urlaub auf dem Weingut

Die ganze Reise war toll

Nach drei Stationen ging unser Family-und-Golf-Roadtrip durch Rheinland-Pfalz leider auch schon zu Ende. Wenn ich auf die drei Stationen zurückblicke, dann war die Abwechslung das, was für uns einen großen Reiz der Reise ausgemacht hat. Die Regionen sind unterschiedlich, die Hotels haben jeweils ihren eigenen Charakter und auch die Golfplätze könnten unterschiedlicher kaum sein.

In der Nordpfalz waren es vor allem die Ruhe, die Landschaft und die besondere Herzlichkeit der Klostermühle. Im Hunsrück haben uns der familiäre Birkenhof und natürlich der ungewöhnlich gelegene Golf Club Hahn gefallen. Und an der Mosel kamen jetzt Weinberge, Flusslandschaft, Burgen und mit dem Weinhotel Sonnenschein noch einmal ein ganz eigenes Urlaubserlebnis dazu.

Die Mosel hat uns dabei landschaftlich vielleicht am meisten beeindruckt. Entlang des Flusses unterwegs zu sein, die Weinberge an den Hängen zu sehen und immer wieder auf kleine Orte oder Burgen zu treffen, ist einfach ziemlich beeindruckend und erdet wirklich gut.

Und auch das Konzept der Reise hat für uns prima funktioniert: ein schönes, familiengeführtes Hotel als Ausgangspunkt, gutes Essen, ein Golfplatz in der Nähe und genügend Ausflugsziele für die ganze Familie. Genau so stelle ich mir einen Family-und-Golf-Urlaub vor.

Für uns war es jedenfalls ein ziemlich gelungener Abschluss – und gleichzeitig ein schöner Grund, Rheinland-Pfalz irgendwann noch einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn drei Stationen reichen offensichtlich nicht aus, um diese Region wirklich komplett zu entdecken.

Aber das ist dann vielleicht eine andere Geschichte. 😉

Übrigens

Auch dieser Bericht ist natürlich subjektiv und entspricht unserer persönlichen Wahrnehmung. Der Aufenthalt fand im Rahmen einer Pressereise statt, bei der die Kombination aus Landidyll-Angeboten, Familienurlaub und Golf im Mittelpunkt stand. Die Landidyll Hotels sind allesamt familiengeführte Häuser, die sich besonderen Werten wie Regionalität, persönlichem Service und familiärer Atmosphäre verschrieben haben.

Die Einladung hatte keinen Einfluss auf den Inhalt dieses Berichtes.

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