Family und Golf Roadtrip Teil 2: Der Hunsrück

Unser Family-und-Golf-Roadtrip geht weiter. Nachdem wir im ersten Teil die Nordpfalz erkundet haben, ging es für uns weiter in den Hunsrück. Als Ausgangspunkt für unsere zweite Station hatten wir uns das Landidyll Hotel Birkenhof in Klosterkumbd ausgesucht. Dazu kam mit dem Golf Club Hahn eine eher ungewöhnliche 9-Loch-Anlage und natürlich die Frage, was es im Hunsrück abseits von Hotel und Golfplatz zu entdecken gibt.

Unsere zweite Station: Der Hunsrück

Der Hunsrück liegt im Südwesten Deutschlands und gehört zu Rheinland-Pfalz. Als Teil des Rheinischen Schiefergebirges wird die Region vor allem von bewaldeten Höhenzügen, Hochflächen, Wiesen und kleinen Tälern geprägt. Im Norden grenzt der Hunsrück an die Mosel, im Osten an den Rhein und im Süden unter anderem an die Nahe.

Von außen betrachtet wirkt der Hunsrück an vielen Stellen angenehm ruhig und ländlich. Wälder, Landwirtschaft und kleinere Ortschaften bestimmen das Bild. Für unseren Roadtrip bietet die Region damit eine gute Mischung aus Natur und Ausflugszielen. Burgen, Tierparks und verschiedene Freizeitangebote versprechen Abwechslung. Und natürlich lässt sich auch eine Runde Golf gut in einen Aufenthalt integrieren.

Unsere Unterkunft: Landidyll Hotel Birkenhof

Unser Ausgangspunkt für die Tage im Hunsrück war das Landidyll Hotel Birkenhof in Klosterkumbd. Das familiengeführte Haus liegt mitten im Grünen und passt damit ziemlich gut zu dem, was wir uns für diese Reise vorgestellt hatten.

Geführt wird der Birkenhof von Chris und Tine, die uns ausgesprochen freundlich empfangen haben. Die Atmosphäre im Haus ist persönlich und unkompliziert. Man merkt schnell, dass hier kein anonymer Hotelkettenbetrieb dahintersteht, sondern ein Haus, in dem die Gastgeber selbst präsent sind.

Familiär, ruhig und mittendrin im Grünen

Zum Birkenhof gehört eine eigene Landwirtschaft mit Rindern. Die Weideflächen und Tiere liegen direkt am Hotel und gehören damit ganz selbstverständlich zum Gesamtbild. Das macht den ländlichen Charakter des Hauses ziemlich greifbar und Chris hat uns am ersten Abend auf der Terrasse auch ein bisschen etwas dazu erzählt.

Auch ohne Uhr haben die Kühe nämlich so etwas wie einen festen Zeitplan – wann sie in die obere Weide gehen, wann und wie die Kälber versorgt werden und so weiter. Das war spannend und interessant zu beobachten. Und genau wegen solcher Kleinigkeiten ist der Birkenhof ein prima Ort, um nach einem Ausflug oder einer Golfrunde einfach einmal den Tag ausklingen zu lassen. Viel Grün rund um das Haus und die ruhige Lage tragen ihren Teil dazu bei.

Ein wichtiger Teil des Aufenthalts: das Essen

Einen wichtigen Beitrag zum Wohlfühlen und Herunterkommen trägt die Küche und die kann sich im Birkenhof wirklich sehen lassen. Das Abendessen war qualitativ sehr hochwertig und hat für uns deutlich mehr geboten als das, was man bei einem eher ländlich geprägten Hotel vielleicht erwarten würde.

Wie bei Landidyll Hotels wohl üblich sucht man vorab aus mehreren Hauptgerichten seinen Favoriten aus, der dann am Abend serviert wird. Dass Chris selbst gelernter Koch ist, merkt man dabei durchaus. Die Gerichte sind regional geprägt, werden aber mit entsprechendem handwerklichem Anspruch zubereitet.

Für uns war das Abendessen ein Tageshighlight und definitiv mehr als nur die obligatorische Mahlzeit nach einem langen Tag. Tagsüber unterwegs sein, Golf spielen oder die Region erkunden und sich anschließend auf fantastisches Essen freuen – von mir aus darf ein Tag öfter so aussehen und meinen Mädchen ging es ganz genauso.

Golfspielen am Flughafen Hahn

Natürlich durfte aber auch auf dieser Station des Roadtrips eine Golfrunde nicht fehlen. Dafür ging es gemeinsam mit Chris zum Golf Club Hahn, wo er selbst als Mitglied spielt. Die Lage des Platzes ist durchaus ungewöhnlich: Er befindet sich nämlich unmittelbar neben dem Flughafen Hahn.

Der Golf Club Hahn ist eine 9-Loch-Anlage und hat eine interessante Geschichte. Der Platz entstand ursprünglich im Zusammenhang mit der Nutzung des Geländes durch die US-Armee und wurde bereits 1954 gegründet. Die US-militärische Herkunft merkt man allerdings nur noch recht subtil an einigen Stellen, der unmittelbar benachbarte Flughafen ist da deutlich präsenter als die Vergangenheit.

Das Signature Hole: Loch 4

Das für mich markanteste Loch ist Loch 4. Das eher kurze Par 3 wird über Wasser gespielt und stellt eigentlich eine sehr einfache Aufgabe dar: Schläger wählen, Ball aufs Grün schlagen, Putten – fertig. Wenn da der frontale Teich und die Nerven in der Tee-Box nicht wären. Nina hat hier übrigens gezeigt, wie es geht und ein Par gespielt. Wir zwei Männer haben immerhin keinen Ball im Wasser verloren. 😉

Für eine kurzweilige 9-Loch-Runde ist der Golf Club Hahn aus meiner Sicht eine interessante Option. Die Platzlänge ist überschaubar, ohne langweilig zu werden, und der Flughafen verleiht dem ganzen noch eine Spur Besonderheit – ein interessantes Erlebnis ist es allemal.

Was kann man als Familie sonst noch im Hunsrück unternehmen?

Unserer nichtgolfenden Tochter zuliebe stand aber natürlich nur Golf auf dem Programm. Schließlich wollten wir während unseres Aufenthalts auch als Familie Ausflüge machen und etwas von der Region sehen. Der Hunsrück bietet dafür mehr als genügend Möglichkeiten.

Eines unserer Ziele war die Stadt Kastellaun mit der Burg Kastellaun. Die mittelalterliche Burgruine liegt oberhalb der Stadt auf dem Burgberg. Vieles ist heute zwar nur noch als Ruine erhalten, trotzdem vermittelt die Anlage einen Eindruck von der Geschichte des Ortes. Der Besuch lässt sich außerdem gut mit einem Rundgang durch Kastellaun verbinden mit seinen engen Gassen.

Für etwas mehr Bewegung bietet sich der Barfußpark Grenderich an. Auf einem rund 1,8 Kilometer langen Weg geht es mit nackten Füßen über verschiedene Untergründe. Dazu kommen weitere Stationen wie ein Kneippbecken oder ein Matschbereich. Gerade mit Kindern ist das eine unkomplizierte Möglichkeit, Bewegung und Natur miteinander zu verbinden.

Unser drittes Ausflugsziel war der Tierpark Rheinböllen. Auf dem weitläufigen Gelände gibt es verschiedene Tierarten, darunter zahlreiche heimische Wildtiere. Dazu kommen weitere Tiere und Bereiche, die den Besuch abwechslungsreich machen. Damit hatten wir auch abseits des Golfplatzes eine gute Mischung aus Geschichte, Natur und Tieren mit dem Landidyll Hotel Birkenhof als perfektem Ausgangspunkt.

Heidegolfer(-Familien)-Fazit zum Hunsrück und zum Landidyll Hotel Birkenhof

Auch die zweite Station unseres Family-und-Golf-Roadtrips hat für uns gut funktioniert. Der Hunsrück bietet eine Mischung aus Landschaft, Ausflugszielen und Freizeitmöglichkeiten, mit der sich problemlos mehrere Tage füllen lassen.

Der Golf Club Hahn war dabei für mich eine interessante Ergänzung. Wieder ein neuer Golfplatz, der dieses Mal auch wegen seiner Lage in Erinnerung bleibt. Dass ich meine Runde sogar mit zwei Par beendet habe war ein persönliches Erfolgserlebnis, Ninas Par am Signature Hole bleibt aber natürlich das eigentliche Highlight.

Besonders positiv ist uns aber das Landidyll Hotel Birkenhof in Erinnerung geblieben. Chris und Tine sind sehr freundliche Gastgeber, das Haus ist angenehm persönlich und die Landwirtschaft mit den Rindern passt zur Umgebung. Wir haben schön gewohnt, sehr gut gegessen und konnten unseren Aufenthalt wirklich genießen.

Für uns war es damit eine prima zweite Station auf dem Roadtrip: Golf, Ausflüge und ein sehr familiäres Hotel. Mehr Infos zum Landidyll Hotel Birkenhof gibt’s auf der Homepage: 4* Hotel & Restaurant Birkenhof

Und wir? Sind danach noch weitergefahren. Schließlich war dies erst die zweite Station unseres Family-und-Golf-Roadtrips. Aller guten Dinge sind schließlich drei – aber davon gibt es mehr im nächsten Teil. 😉

Übrigens

Auch dieser Bericht ist natürlich subjektiv und entspricht unserer persönlichen Wahrnehmung. Der Aufenthalt fand im Rahmen einer Pressereise statt, bei der die Kombination aus Landidyll-Angeboten, Familienurlaub und Golf im Mittelpunkt stand. Landidyll Hotels sind allesamt familiengeführte Häuser, die sich besonderen Werten wie Regionalität, persönlichem Service und familiärer Atmosphäre verschrieben haben. Die Einladung hatte keinen Einfluss auf den Inhalt dieses Berichtes.

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