Über mich

Ich bin Familienmensch – und leider golfsüchtig. Wenn ich könnte, würde ich jeden Tag auf dem Platz stehen. Vermutlich.

Dabei mache ich im „richtigen Leben“ das Marketing in einer Volksbank (und erfülle damit also wenigstens ein Golfer-Klischee: jemand aus ’ner Bank), bin überaus glücklich verheiratet mit der besten Ehefrau der Welt und habe zwei tolle Kinder. Mein Tag wäre also vermutlich auch so schon ausgefüllt genug, ohne Golf.

Aber trotzdem: Wenn ich einen Schläger in der Hand halte, den Ball anspreche und (inklusive Stoßgebet) darauf hoffe, ihn endlich wieder einmal richtig gut zu treffen, dann ist alles andere irgendwie Nebensache.

Dabei ist tatsächlich die beste Ehefrau der Welt schuld daran, dass es mit mir überhaupt soweit gekommen ist. Sie hat mich nämlich verführt. Also zum Golf. Auch. 😉
Wie unsere Beziehung (also die vom Golfen und mir) angefangen hat, das lest Ihr hier: Wie alles anfing und Wie alles anfing (2).

Was meine spielerischen Fähigkeiten angeht, bin ich vermutlich der Prototyp des Otto-Normalgolfers. Nicht besonders gut, aber auch nicht katastrophal schlecht – auch wenn das erstens von der Tagesform und zweitens natürlich von der Blickrichtung abhängt… 😉

Anfänglich war es wie bei vermutlich recht vielen Golfern: Die Entwicklungsschritte sind ansehnlich, die Verbesserungen im Spiel und damit auch im Score machen richtig Spaß und man belohnt sich quasi selbst immer wieder einmal mit einer tollen Runde, wie man sie bislang selten bis gar nicht geschafft hat. Das erste Par wird gefeiert, die ersten Pars, irgendwann das erste Birdie – alles ist super.

Irgendwann kommt aber oft – so auch bei mir – der Punkt, an dem Stagnation einsetzt. Wäre mehr Zeit zum Trainieren und Spielen, wäre das sicher anders, ganz klar. Aber es gibt es eben ein Leben neben dem Golf. Die Familie steht für mich an erster Stelle und ich bin froh und dankbar, dass sie (bisher) meine Golfmacke mitträgt. Naja, und meinen Chef brauch ich nicht zu fragen, ob ich bei gleichem Gehalt mehr Zeit auf dem Golfplatz statt im Büro verbringen darf…

Also versuche ich in der wenigen verfügbaren Golfzeit das beste aus mir und meinem Spiel herauszuholen. Und immer wieder mal gelingen mir (verhältnismäßig) vernünftige Runden – auch wenn ich weiß, dass da noch viel Potenzial für besseres Spiel schlummert. Nimmt man das Handicap als Maßstab, dann schaut es bis heute so aus:

Handicapentwicklung Stand 14.04.2018 – seitdem unverändert

Parallel dazu bietet mein GameGolf-Profil einen Überblick über alle getrackten Runden, seit ich mir das GG-System im August 2016 zugelegt habe…