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Zwischenbericht Golfball-Test Titleist DT TruSoft

„Boah, ist der weich“. Das war zugegebenermaßen nicht mein erster Gedanke, als ich die Bälle bekommen hatte, aber davon gelesen hatte ich natürlich schon – immerhin wirbt Titleist damit, ein besonders weiches Spielgefühl mit diesen Bällen zu bieten.

In meinem Hinterkopf spukte dabei dann schnell der Gedanke „spüre ich bei meinem Handicap (ich spiele eine 28) überhaupt einen Unterschied“? Genau darauf lag deshalb für mich in der ersten Phase des Testens dann auch der Fokus: Merke ich etwas?

Also habe ich speziell darauf geachtet, wie sich die Bälle anfühlen. Zum direkten Vergleich habe ich neun Titleist DT TruSoft und drei „fremde“ Bälle mit aufs Puttinggrün genommen. Los ging es: Lange Putts, mittlere Putts, kurze Putts.

Ich war ehrlich erstaunt, wie weich sich die Testbälle beim Spiel mit dem Putter anfühlen. Oder anders gesagt, war mir bisher nie aufgefallen, wie hart ein anderer Golfball im Treffmoment beim Putten ist. Den Unterschied spüre sogar ich.

Ob das jetzt einen Vorteil bringt, kann ich nach den ersten Sessions noch nicht sagen, aber das Spielgefühl ist tatsächlich ausgesprochen angenehm. Schade ist eigentlich nur, dass die Bälle die „automatic-in-the-hole“-Technologie noch nicht haben – da muss ich leider immer noch selbst aktiv werden, Break lesen, richtig treffen und so weiter… 😉

Aber auch beim Chippen kommt es ja vor allem auf das Gefühl an, weshalb das ein weiterer Schwerpunkt für mich in der ersten Testphase war. Und auch hier bewahrheitet sich – im ersten Eindruck – die Aussage von Titleist. Der Ball ist unglaublich weich und damit angenehm im Spielgefühl. Dass die Trefferquote besser sein kann, ist wieder ein Anwenderproblem, aber das Gefühl beim Chip ist hervorragend.

Grundsätzlich sollte ich – wie vermutlich die meisten Amateurgolfer – vor allem im kurzen Spiel viel arbeiten. Beim Putten und Chippen spielt der Titleist DT TruSoft nach den ersten Eindrücken hier schon sehr gut mit.

Die Pitch-Area ist ein weiterer Trainingsbereich, den ich eigentlich viel zu selten besuche. Auch wenn mein Gap-Wedge mein Lieblingsschläger ist, übe ich viel zu selten die hohen Anspiele aufs Grün. Deshalb bin ich fast froh, dass mich der Balltest sozusagen „gezwungen“ hat, auch hier endlich wieder einmal zu üben – zumal anfangs das Wetter ja auch noch ok war. 😉

 

Ich muss gestehen, bei den ersten Pitches sind mir Unterschiede längst nicht so deutlich wie beim Putten und Chippen aufgefallen. Allerdings gilt auch da: Das ist ein erster schneller Eindruck aus einer halben Stunde in der Pitching Area (weil ich dann doch noch auf den Platz bin, um ein paar Löcher zu spielen – wie gesagt hatten wir „damals“ noch gutes Wetter). Ich werde aber bei meinen weiteren Tests verstärkt auch bei den Annäherungen darauf achten und bewusst auch „andere“ Bälle als direkten Vergleich nutzen.

Der letzte Testpunkt ist dann natürlich das lange Spiel, das nur auf dem Platz möglich ist. Hier verspricht Titleist mit dem DT TruSoft auch spannende Vorteile. Dazu komme ich dann aber im späteren ausführlichen Bericht, den ich nach Ende der Testphase schreiben will. Aktuell ist erst einmal Halbzeit in der Testphase, die noch bis Ende November geht. Bleibt also neugierig.

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