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Equipment-Tests

Titleist DT TruSoft -Abschlussbericht nach vier Testwochen

Vier Wochen lang habe ich den neuen DT TruSoft von Titleist testen dürfen. Die Golf Post hatte mich als einen von drei Testern ausgewählt und wenn ich das richtig beurteile, dann bin ich mit meiner 28 in diesem Trio das „High-Handicap“.

Aus genau diesem Grund war ich bei Testbeginn auch zunächst einmal gespannt darauf, ob und wenn ja wie deutlich ich einen Unterschied bei den Bällen überhaupt feststellen kann. Wo merkt man Unterschiede am deutlichsten? Wie hilft mir der Ball auf dem Puttinggrün. Wie sieht es bei den Annäherungen aus, also was kann der Ball bei Chip und Pitch? Und was ist mit dem langen Spiel?

Putten

Natürlich ging es anfangs genau dahin, wo ich die deutlichsten Unterschiede vermutete: zum Übungsgrün. Und tatsächlich war ich schon bei den ersten Tests auf unserem Chipping- und Puttinggrün in Celle überrascht, dass es doch auch für mich sehr deutlich zu spüren war, wie weich die neuen DT TruSoft sind. Vor allem beim Putten ist das Spielgefühl unschlagbar gut.

Weil ich es genauer wissen wollte, habe ich zuhause auf meiner Puttingmatte einen „Blindtest“ gemacht und die DT TruSoft gegen meine bisherigen Standardbälle „antreten“ lassen.

Dabei habe ich mit geschlossenen Augen geputtet und meine Frau und meine Tochter haben mir jeweils wahllos einen Ball vor den Putter gelegt. Anschließend habe ich dann jeweils gefühlsmäßig gesagt, ob ich einen DT TruSoft oder einen anderen Ball gespielt habe – und hatte eine Trefferquote bei deutlich über 90 Prozent.

Chippen

Aber auch beim kurzen Spiel habe ich schnell gemerkt, wie mich der Ball unterstützt und mir hilft. Speziell die Längenkontrolle beim Chippen ist bei mir eine Baustelle, an der ich arbeiten muss und will.

Ähnlich wie schon beim Putten trägt der DT TruSoft durch das weiche Spielgefühl bei mir dazu bei, dass die Annäherungen besser gelingen – zumindest aber vermittelt er mir ein gutes Gefühl, das vielleicht den nötigen Restanteil Selbstvertrauen bringt, um den Chip dichter an die Fahne zu platzieren.

Pitchen

Beim Pitch hatte ich zwar auch noch den Eindruck, einen Unterschied zu meinen bisherigen Bällen zu bemerken. Aber ehrlich gesagt war das schon deutlich schwieriger zu bestimmen als beim ganz kurzen Spiel. Je voller der Schwung, desto geringer merke ich tatsächlich, welchen Ball ich spiele.

 

Dafür ist mir etwas anderes beim Pitchen deutlich stärker aufgefallen: Der Ball bleibt fast augenblicklich liegen, wenn er auf dem Grün aufkommt. Er nimmt also offensichtlich selbst bei einem Durchschnitts-Handicaper wie mir ausreichend Spin beim Spiel mit den Wedges an, um nicht noch weiter auszurollen – und das gefällt mir.

Drive und langes Spiel

Im langen Spiel merke ich vom Spielgefühl den Unterschied gegenüber meinen bisherigen 3-Piece-Bällen ehrlich gesagt nicht. Wobei ich grundsätzlich schon merke, wenn ich ausnahmsweise einmal einen richtig harten Ball (Wilson Ultra wäre so ein Kandidat oder unsere Rangebälle) spiele, nur eben den Unterschied vom weichen DT TruSoft zu meinen „normalen“ Bällen kann ich nicht feststellen.

Aber: Da ich witterungsbedingt eigentlich etwas kürzer schlagen müsste als ich es im Sommer mache, kann ich es schon dem Ball anrechnen, dass der sonst übliche Längenverlust durch das kältere Wetter deutlich geringer ausfiel.

Heißt also, ich musste in aller Regel nicht zwei Eisen länger für den Schlag ins Grün nehmen, sondern es reichte das nächstlängere Eisen. Der DT TruSoft scheint die von Titleist versprochene Länge offensichtlich zu bieten.

Urlaubstest

Da ich ja während der vier Testwochen auch einen Urlaubs-Golfausflug auf Madeira machen durfte, konnte ich den Ball zumindest dieses eine Mal auch bei angenehmeren Wetterverhältnissen testen: 25 Grad, strahlender Sonnenschein und satte, hammerharte Grüns.

Mein Eindruck von den Tests beim deutschen Herbstwetter und zuhause auf der Puttingmatte hat sich deutlich bestätigt. Einerseits konnte ich mich trotz fremden Putters über einen guten „Touch“ auf den Grüns freuen. Ich hatte eher mit den Breaks zu kämpfen als mit der Länge meiner Putts.

Beim langen Spiel konnte ich regelmäßig meine Standardlängen bei guten Treffern erreichen und teilweise sogar überbieten.

Das fand ich insofern bemerkenswert, als dass ich die Urlaubsrunde mit ungewohnten Leihschlägern von Wilson Staff anstatt meinen auf mich gefitteten Ping-Eisen gespielt habe.

Testfazit

Insgesamt muss ich sagen, dass ich von den Bällen sehr positiv überrascht bin. Vor allem überzeugt mich der „Touch“ beim kurzen Spiel und auf den Grüns, zumal genau hier ja letztlich die Punkte gemacht werden (oder eben nicht).

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Auch im langen Spiel gefällt mir das subjektive Testergebnis gut, ohne es mit objektiven Daten unterlegen zu können. Der neue DT TruSoft hat tatsächlich ziemlich gute Chancen, in der nächsten Saison den Weg in mein Bag zu schaffen.

Übrigens

Für diesen Test sind mir von Titleist und Golf Post fünf Dutzend neue DT TruSoft zur Verfügung gestellt worden. Den Test selbst habe ich unentgeltlich gemacht und lediglich während der vierwöchigen Testphase mehrfach über die sozialen Medien Posts abgesetzt. Alle Aussagen in diesem Bericht sind meine persönliche Meinung.

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