Golfplätze

Es gibt dieses schöne Beispiel: Welcher Tennisspieler hat jemals zu seinem Tennis-Buddy gesagt „Wir müssen unbedingt mal da-und-dahin, da gibt es einen tollen Tennisplatz“? Keiner. Tennisplätze sind im Grunde immer gleich.

Das Tolle an Golf ist, dass kein Platz dem anderen gleicht. Jeder ist anders, sogar der Heimatplatz spielt sich je nach Tag, Wetter, Sonnenstand und Jahreszeit unterschiedlich. Vom Nachbarplatz ganz zu schweigen. Und dem daneben. Und dem nächsten.

Zumal unsereins vermutlich nie auf dem Center-Court in Wimbledon oder in Flushing Meadows spielen wird, also da, wo die ganz großen des Sports sich die Bälle um die Ohren hauen. Beim Golf geht das (zumindest auf den meisten Plätzen – ein paar sind tatsächlich nur ganz wenigen vorbehalten).

Und ich möchte gerne – wie vermutlich fast jeder Golfer auf der Welt – möglichst viele verschiedene Golfplätze kennenlernen und spielen. Die meisten Plätze in Deutschland kann man schon nach der Platzreife spielen, bei einigen wird eine gewissen Erfahrung bzw. nachgewiesene Spielfähigkeit verlangt – man muss eine bestimmte Handicap-Grenze unterschreiten (und die variiert je nach Platz und Club) In meiner Nähe legt der eine Club die Grenze bei Handicap 45, ein anderer Bei Handicap 36 – ins Mekka für Golfer kommt man erst mit Handicap 28, 24 oder 18, je nach Saison und Platz.

Aber letztlich gibt es unzählige spielbare Plätze für alle Spielstärken, völlig egal, ob man nun ein bisschen gut, gut oder richtig gut ist (schlechte Golfer sind ja im Grunde eher selten und wenn dann direkt vor einem auf dem Platz). Also wird man zum Golfplatz-Sammler, oder möchte es zumindest werden. So auch ich. Also fange ich an zu sammeln. Plätze – und natürlich dazu passende Logobälle als Erinnerungsstücke… 😉

Hier die bisher von mir beschriebenen Golfplätze (t.b.c.):